© HerstellerNiemals das linke Gerät werfen! Der rechts liegende Quader ist Rheinmetalls neue Knall-Blend-Granate «Spectac».Niemals das linke Gerät werfen! Der rechts liegende Quader ist Rheinmetalls neue Knall-Blend-Granate «Spectac».Mit «Spectac» bringt Rheinmetall einen neuartigen Irritationswurfkörper für militärische und poli­zeiliche Einsätze auf den Markt. Das Besondere an der 350 Gramm schweren Knall-Blend-Granate ist ihr quaderförmiges Design, das ganz bewusst an ein Smartphone erinnert.

Seit Jahrzehnten leisten Irritationskörper bei Militär und Polizeikräften gute Dienste, wenn Straftäter irritiert, überrascht und überwältigt werden sollen. Beispielsweise bei Geiselnahmen, Entführungen oder Banküberfällen. Bisher handelte es sich bei Irritationskörpern um meist zylinder- oder eiförmige Behälter mit in der Regel mehreren, parallel zur Längsachse verlaufenden Kammern, gefüllt mit einer Wirk- oder Effekt­ladung (Knall oder Blitz). Ausgelöst werden diese über eine manuelle Zündeinrichtung. Diese aktiviert eine Verzögerungsladung, die dann die eigentlichen Effektladungen zündet.

Wichtig bei der Konstruktion solcher Schockgranaten ist, dass die Effektladungen geometrisch so verteilt und zeitlich so getaktet gezündet werden, dass sich die Rückstösse der einzelnen Effektladungen gegenseitig kompensieren. Nur so können unerwünschte Kollateral­schäden bei Unbeteiligten, ausgelöst durch einen unkon­trollierbaren räumlichen Versatz (Davonfliegen) des detonierenden Körpers, mit der nötigen Zuverlässigkeit vermieden werden.

Eckig statt rund bietet mehrere Vorteile

Nun hat das Unternehmen Rheinmetall Waffe Munition GmbH, eine Tochtergesellschaft der Rheinmetall AG, einen ganz neu geformten Irritationswurfkörper für militärische und polizeiliche Spezialkräfte konstruiert: Spectac. Und der sieht anders aus als alles, was wir bisher kannten: Die 350 Gramm schwere Granate ist nämlich quaderförmig und mit 110 mm Länge, 68 mm Breite und 20 mm Höhe etwa so gross wie ein handelsübliches Smartphone. Entsprechend einfach lässt sich der Irritationskörper in der taktischen Einsatzausrüstung unterbringen. Aber auch in Zivilkleidung kann er diskreter mitgeführt werden als jede Pistole. Das ist bei Undercover- oder Personenschutz-Einsätzen von Vorteil.

Ein weiterer positiver Effekt der Quaderform zeigt sich beim Werfen der bis zu 20 Meter wasserdichten Granate: Spectac rollt nicht weg, rutscht höchstens noch ein paar Zentimeter weiter und bleibt selbst auf Treppen, Rampen oder schrägen Untergründen schnell liegen. Der maximale Bewegungs­radius beträgt laut Herstellerin lediglich maximal 35 Zentimeter, sodass die gewünschte Wirkung sehr konzentriert im Zielgebiet entfaltet wird.

Zwei Lautstärken, zwei Zündverzögerungen

Und die Wirkung kann sich sehen und hören lassen! Neben einem sehr grellen Blitz ertönt bei der Detonation ein ohren­betäubender Knall. Derzeit kann zwischen Modellen mit 170 oder 180 Dezibel Schalldruckpegel und 0,5 oder 1,5 Sekunden Verzögerungszeit gewählt werden.

Wasserdicht, geröntgt und bleifrei

Für grösstmögliche Anwendungssicherheit sind der Sicherungsring und der Kipphebelzünder in das eckige Gehäuse eingelassen. Zudem kommt bei der neuen Granate die von anderen Rheinmetall-Irritationskörpern bekannte und bewährte «Bottom-Top-Venting-Technologie» (BTV) zur Anwendung: Der Knall-Blitz-Effekt wird sowohl an der Ober- als auch an der Unterseite des Wurfkörpers ausgeblasen, sodass die Wurfhand im Fall einer unbeabsichtigten Zündung geschützt bleibt. Auch bildet Spectac keine gefährlichen Splitter, jede Granate wird vor der Auslieferung geröntgt und die Aufnahmen werden zehn Jahre lang gespeichert, das Anzündhütchen und der Anzündverzögerer sind bleifrei und die Granate entspricht den Vorgaben der europäischen Chemi­kalienverordnung REACH.

Die Ende 2020 erfolgreich qualifizierte Spectac-Granate ist ab sofort verfügbar. Weitere Informationen erhalten Interessierte auf www.rheinmetall.com.

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