© HerstellerDie Haberl Electronic GmbH & Co. KG ist auf Einsatzfahrzeuge wie diese speziell ausgerüsteten BMW X3 der Feuerwehr Oberbergischer Kreis spezialisiert.Die Haberl Electronic GmbH & Co. KG ist auf Einsatzfahrzeuge wie diese speziell ausgerüsteten BMW X3 der Feuerwehr Oberbergischer Kreis spezialisiert.Im Rahmen des Workshops «Einsatzfahrzeuge» von BMW Schweiz in Dielsdorf präsentierte Christian Haberl, CEO der Firma Haberl Electronic GmbH & Co. KG, gleich vier Neuerungen für Blaulichtkräfte, die mit Einsatzfahrzeugen von BMW mobil sind.

Einsatzkräften, die BMW fahren, ist die Firma Haberl Electronic GmbH & Co. KG ein Begriff als renommierter Entwicklungs- und Produktionspartner für die Automobilindus­trie, Fahrzeugausbauer für Behörden und BORS – und «Haus- und Hoflieferant» für BMW. Das hat mehrere Gründe: Erstens ist die Firma mit 160 Mitarbeitenden in Arnstorf beheimatet – und damit in unmittelbarer Nähe zum BMW-Werk Dingolfing. Zweitens ist sie umfassend zertifiziert, neben Qualitäts- und Umweltmanagement (ISO9001 und ISO 14001) auch für Informationssicherheit (ISO27001) und funktionale Sicherheit (ISO26262). Drittens entwickelt Haberl Electronic nicht nur mechanische und elektronische Komponenten sowie Software, sondern testet und produziert diese auch – für BMW und andere deutsche Fahrzeughersteller. Viertens baut die Firma jährlich 1’300 bis 1’500 Sonderfahrzeuge auf, verfügt also über «ein gerüttelt Mass» an Erfahrung. Fünftens baut Haberl Electronic alle für Schweizer Blaulichtkunden bestimmten BMW-Sonderfahrzeuge – und CEO Christian Haberl liess es sich nicht nehmen, diesen Kunden höchstpersönlich vier wichtige Neuerungen vorzustellen.

Neuer Servicestützpunkt Schweiz

© Jörg RothweilerHier drückt der Chef selbst die Knöpfe: Christian Haberl demonstrierte die neue, interferenzfreie Tonfolgeverstärkungsanlage.Hier drückt der Chef selbst die Knöpfe: Christian Haberl demonstrierte die neue, interferenzfreie Tonfolgeverstärkungsanlage.Allem voran hat Haberl Electronic den Service in der Schweiz neu struktu­-riert – gemeinsam mit BMW Schweiz und der Firma Galliker –, wobei Haberl Electronic die Triage der Massnahmen obliegt. Nicht von Sondereinbauten verursachte Störungen werden vom autorisierten BMW-Fachhändler behoben. Dieser kann – auf Anweisung der Haberl Electronic – auch gewisse Störungen an den Sondereinbauten vornehmen. Ist Spezialwissen oder -gerät nötig, beheben speziell geschulte ­Kräfte im Servicestützpunkt Galliker das Problem – unterstützt von Haberls Electronic. Dabei ermöglicht ein Servic­ekoffer auch Teleservices. «Unsere Maxime ist, die Einsatzfähigkeit zu erhalten respektive schnell, effektiv und nachhaltig wiederherzustellen», erklärte ­Christian Haberl.

Cloudlösung für die Flotte

Ebenfalls zum verbesserten Service gehört eine neue Cloudlösung. BORS-Institutionen können via BMW Schweiz einen Datenzugang beantragen und die zentralen Daten ihrer Einsatzfahrzeuge aus der Cloud abrufen. Steht der Datenschutz einer Cloudlösung im Weg, liefert Haberl Electronic die ­Daten direkt an den Kunden. So können BORS diese am Ort ihres Vertrauens abspeichern und jederzeit darauf zugreifen.

Bildschirmaufschaltung

Dank einer von Haberl Electronic selbst entwickelten Lösung können BORS Inhalte der verbauten Sonderlösungen künftig auf dem BMW-Zentraldisplay anzeigen – allerdings nur bei Modellen mit 10,25- oder 12,3-Zoll-Bildschirm. Laut Christian Haberl erfolgt die Bildschirmaufschaltung «über einen autarken Pfad, sodass der Datenschutz zu 100 Prozent gewährleistet ist». Die Umschaltung selbst erfolgt durch langes Drücken (3 Sek.) des iDrive-System-Home-Buttons.

Max-Power-Tonfolge mit 130 dBA

© HerstellerFür die «Helfer vor Ort» im bayerischen Wurmannsquick baute die Haberl Electronic GmbH & Co. KG diesen BMW 2er Gran Tourer auf.Für die «Helfer vor Ort» im bayerischen Wurmannsquick baute die Haberl Electronic GmbH & Co. KG diesen BMW 2er Gran Tourer auf.Als vierte Neuheit präsentierte Christian Haberl eine neuartige Tonfolgeanlage. «Die ist mit 131,2 dBA lauter als das bewährte, aber teure und aufgrund der Druckluft-Versorgung im Einbau komplexe Martinshorn. Und sie ist nicht nur einfach lauter, sondern gezielt lauter – für maximale Hörbarkeit im Kreuzungsbereich», betonte Haberl. Der Grund: Die Tonfolgeanlage löst ein Problem, das alle bisherigen elektrischen Sirenen plagt: Interferenzen. «Durch diese löschen sich die Schallwellen der Tonfolgeverstärker teils gegenseitig aus. Das führt dazu, dass die Tonfolge im Abstrahlwinkel von 20 bis 25 Grad links und rechts der Fahrzeuglängsachse um bis zu 10 dBA leiser wahrgenommen wird – was mehr als einer Halbierung der Lautstärke entspricht», erklärte Haberl. Die von seiner Firma entwickelte Tonfolgeanlage vereitelt diese Interferenzen – und ist mit zwei oder sogar vier Lautsprechern erhältlich.

Den Interferenz-Effekt können Sie übrigens ganz einfach selbst erleben: Gehen Sie bei eingeschalteter Sirene (Achtung, laut! Ohrenstöpsel empfohlen) in drei bis vier Meter Distanz langsam im Halbkreis vorne um Ihr Einsatzfahrzeug. Sie werden feststellen: Die Lautstärke des Sirenengeräusches nimmt beidseitig der Fahrzeugmitte zunächst ab und dann wieder zu.

Mehr Informationen zur Firma Habler Electronic finden Interessierte auf www.haberl-electronic.de. Vertiefende Informationen zum Servicestützpunkt Schweiz und zur neuen Cloudlösung von Haberl Electronic erteilt Hans Steinbach, Key Account Manager Authority and Special Cars bei BMW Schweiz, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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