© iStockphotoDie medizinische Schutzhaube «OpusONE» der TB-Safety AG kombiniert eine verschweisste FFP2-Maske mit einem beschlag­resistenten Visier und schützt so deutlich besser als eine FFP-Maske und ein separates Faceshield.Die medizinische Schutzhaube «OpusONE» der TB-Safety AG kombiniert eine verschweisste FFP2-Maske mit einem beschlag­resistenten Visier und schützt so deutlich besser als eine FFP-Maske und ein separates Faceshield.Die im aargauischen Frick beheimatete TB-­Safety AG entwickelt seit rund 25 Jahren Schutz­systeme für riskante Einsätze in mit gefährlichen Stoffen oder infektiösen Erregern kontaminierten Bereichen. Die medizinische Schutzhaube «Opus ONE» ist das jüngste Produkt der Schweizer Innovationsschmiede.

Innovation ist bei Nik Keel Programm. 1993 gründete dieser die Firma Techbau und startete mit dem Vertrieb des von ihm entwickelten Belüftungssystems «Passat». Heute, knapp 30 Jahre später, ist Nik Keels Firma, die seit 2015 als  TB-Safety AG firmiert, einer der weltweit führenden Entwickler und Hersteller für Belüftungssysteme sowie belüftete und unbelüftete Vollschutzanzüge – und «Haus- und Hoflieferant» namhafter Kunden und Partner aus der ­Pharma-, Chemie- und Nuklearindustrie, aus Armee und Gesundheitswesen sowie aus den Bereichen Schutz, Rettung und Sicherheit. Der Grund: Nik Keel setzt auf massgeschneiderte Lösungen, CE-Zertifizierung, hohe Qualität und innovative Ideen.

System «VenION» – mit Gebläse

Mit dem System «VenION» stellte die TB-Safety AG im Jahr 2011 das erste Atemluftfiltergerät für Ganzkörperschutz­anzüge vor, das ohne Schlauch für die Luftzufuhr auskommt. Der Clou: Das Gebläse wird am Körper getragen, also im Anzug, und ist so vor Kontamination geschützt. Ein Autostartsystem startet das Gebläse, sobald ein Filter (aussen liegend, im Rückenbereich platziert) eingeschraubt wird. Mit einer Einsatzzeit von bis zu vier Stunden bei 400 l/min bietet das System viel Autonomie und hohe Bediensicherheit. Das wird vor allem im Gesundheitswesen geschätzt – und entsprechend werden «VenION»-Schutzanzüge in diversen Schweizer Universitäts- und Kantonsspitälern genutzt, insbesondere in den Decont-Spitälern.

System «VenPIPE» – schlauchgebunden

Für Einsätze in mit Druckluftversorgung ausgestatteten Bereichen hat Nik Keels Firma die «VenPIPE»-Schutzanzug-Serie entwickelt. «VenPIPE»-Anzüge werden über ein fix eingebautes Ventil an die Luftversorgung angeschlossen und bieten – wie generell alle Schutzanzüge der TB-Safety AG – dank dicht verschweisster Nähte, Handschuhen sowie Stiefelsocken oder Sohlen hervorragenden Schutz – für den Träger und gegen die Übertragung gefährlicher Substanzen. Überdies sind sie sehr komfortabel – weil das integrierte Luftverteilungssystem den gesamten Körper mit Luft versorgt und dadurch auch kühlt.

Wie alle Anzüge der TB-Safety AG wird der Anzug in unterschiedlichen Grössen und mit diversen Optionen angeboten, beispielsweise mit im Luftaustritt platzierten HEPA-Filtern. Er wird von zahlreichen Chemie- und Pharmaunternehmen, Blaulichtorganisationen, Gesundheitsinstitutionen und dem Militär genutzt.

System «CaseONE» – gasdicht

Seit 2017 zertifiziert sind die gasdichten Einwegschutzanzüge der «CaseONE»-Reihe von TB-Safety. Diese werden als «1A»-Typ mit unter dem Anzug getragenem Isoliergerät, Vollmaske und Lungenautomat, als «1B»-Typ mit Atem­maske mit Filter oder Lungenautomat sowie Pressluftatmer und als «1C»-Typ mit Atemluftschlauchgerät und integriertem «VenPIPE»-System gefertigt. Alle drei Typen sind absolut luftdicht verschlossen, verfügen über Butyl-Handschuhe und Stiefelsocken respektive Sohlen mit Tropfrand, antistatische Ableitung sowie Front- oder Rückeneinstieg mit gasdichtem Reissverschluss.

Diese Schutzanzüge werden bei diversen Schweizer Feuerwehren sowie in der chemischen und pharmazeutischen Industrie genutzt.

© zVgSeit 2020 erhältlich ist der einteilige und damit besonders einfach anzuziehende und jederzeit dichte Ganzkörperschutzanzug «SubiTUS».Seit 2020 erhältlich ist der einteilige und damit besonders einfach anzuziehende und jederzeit dichte Ganzkörperschutzanzug «SubiTUS».System «SubiTUS» – für Notfalleinsätze

Speziell für Anwender im Rettungs- und Blaulichtsektor interessant ist der seit 2020 erhältliche «All-in-One»-Notfallschutzanzug «SubiTUS». Dieser besteht aus «DuPont Tychem C»-Material – und ist komplett am Stück gefertigt. Die Nitrillatex-Handschuhe sind ebenso fix angebracht wie die mit rutsch- und schnittfesten Kevlarsohlen bestückten Fussteile und die Schutz­haube, deren Halb­maske mit P3-Partikel- oder ABEKP3-Kombifilter bestückt werden kann. Das beschert den Anwendern drei Vorteile: Der Anzug ist immer ­absolut dicht, kein Teil kann verloren gehen und der Anzug kann schnell, einfach und ohne fremde Hilfe an- und ausgezogen werden.

System «MagicExit» – Auskleiden ohne Dekontamination

Abgestimmt auf alle Schutzanzüge der TB-Safety AG ist das seit 2019 erhältliche «MagicEXIT»-System, welches ein sicheres Auskleiden ohne klassische Dekontamination ermöglicht.

Medizinische Maske «OpusONE»

Ganz neu im Sortiment ist die medizinische Schutzhaube «OpusONE». Diese kombiniert eine fest verschweisste FFP2-Filtermaske und ein Panorama-Visier mit nanotechnologischer Antifog-Beschichtung. Damit bietet die Haube umfassenden Schutz gegen gefährliche Stoffe wie das Coronavirus, aber auch gegen die Kontamination empfindlicher Produkte bei Arbeitsvorgängen.

Die komplett aus Hightech-Materialien von DuPont gefertigte einteilige Schutzhaube ist sehr leicht, sitzt dank elastischer Seitenteile und Hinterkopfverschluss sicher am Kopf und ist angenehm und komfortabel zu tragen. Überdies garantiert sie eine jederzeit optimale Sicht – sogar für Brillen­träger – und ermöglicht damit präzises Arbeiten, auch bei zeitintensiven Tätigkeiten.

Mehr Informationen zur «OpusONE»-Schutzhaube, den Schutzanzügen und weiteren Produkten der TB-Safety AG finden Sie auf www.tb-safety.ch.

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