Mitarbeitende der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) arbeiten nicht nur an der Landesgrenze, sondern sind teils auch über diese hinaus aktiv: etwa bei FRONTEX-Einsätzen, im Bereich der Luft­sicherheit, als Attachés im Ausland sowie in gemischten operativen Dienstgruppen.

© Pascal Moro, moraphoto.chSchweizer Grenzwächter mit Hund im FRONTEX-Einsatz an der Schengen-Aussengrenze.Schweizer Grenzwächter mit Hund im FRONTEX-Einsatz an der Schengen-Aussengrenze.Auf internationaler Ebene engagiert sich die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) im Auftrag der schweizerischen Aussen-, Friedens-, Sicherheits- und Handelspolitik. Dazu gehören Missionen zur Handelsförderung, Personalent­sendungen zugunsten von UNO, EU und OSZE sowie Ein­sätze in den Bereichen Grenzschutz und Luftsicherheit. Koordiniert, geplant und durchgeführt werden diese Einsätze durch spezialisierte Fachbereiche der EZV in Bern.

Auslandseinsätze EZV

Seit 2011 stehen jährlich rund 40 Angehörige der EZV im Rahmen von FRONTEX-Einsätzen an den Schengen-Aussen­grenzen im Dienst. 2018 leisteten sie gesamthaft 1'315 Arbeitstage. Hauptaufgaben sind dabei die Bekämpfung der illegalen Migration und die Eindämmung der grenzüberschreitenden Kriminalität.

Seit 2012 unterstützen Airline Liaison Officers (ALO) andere Länder im Dokumentenbereich. Bereits seit 1970 sorgen zudem Air Marshals (TIGER) an Bord von international operierenden, aber in der Schweiz immatrikulierten Flugzeugen sowie Ground Marshals (FOX) auf gewissen Flughäfen dieser Welt für mehr Sicherheit im Luftverkehr. Neben Angehörigen der EZV kommen im Bereich der Luftsicherung auch Kräfte von Polizeikorps sowie der Militärischen Sicherheit zum Einsatz.

Gemischte Patrouillen mit Italienern und Deutschen

Basierend auf dem am 1. März 2002 von der Schweiz und Deutschland geschlossenen Polizeivertrag können die EZV und die deutsche Bundespolizei gemeinsame Einsätze beidseits der Grenze durchführen. Dazu werden sogenannte «gemischte operative Dienstgruppen (GoD)» gebildet. Grundsätzlich können dabei den Mitarbeitenden im fremden Gebietsstaat auch hoheitliche Befugnisse übertragen werden. In der Praxis sind aber auf deutschem Hoheitsgebiet die Beamten der Bundespolizei für die Fallerledigung zuständig und in der Schweiz die Mitarbeitenden der EZV. Nach ersten Tests anno 2013 im Raum Basel/Lörrach bestehen seit 2015 zwei GoD zwischen der Grenzwachtregion I (Basel) und der Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein sowie zwischen der Grenzwachtregion II (Schaffhausen) und der Bundespolizeiinspektion Konstanz. Ergänzt werden diese durch gemeinsam geplante Schwerpunkt­aktionen (Grosskontrollen).

Mit Italien besteht seit 1. November 2016 ebenfalls ein Abkommen über die Zusammenarbeit der Polizei- und Zollbehörden – und seit März 2019 sind in den Grenzgebieten des Kantons Tessins sowie der italienischen Provinzen Como und Varese gemischte Patrouillen des GWK und der italienischen Grenzpolizei aktiv. Für diese GoD durchliefen Ende 2018 zwölf Angehörige des GWK sowie 16 italienische Polizisten aus dem Grenzgebiet von Luino und Chiasso eine gemeinsame Ausbildung in der Schweiz.

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