© zVgMitte Juni fanden auf der Schiessanlage Guntelsey bei Thun die B&T- Behördentage 2019 statt.Mitte Juni fanden auf der Schiessanlage Guntelsey bei Thun die B&T- Behördentage 2019 statt.Die alle zwei Jahre stattfindenden B&T Behördentage lockten Mitte Juni Hunderte Teilnehmer aus dem BORS-Umfeld sowie Militärangehörige und Sicherheitsexperten aus dem In- und Ausland an.

Alle zwei Jahre lädt die Thuner Waffenschmiede B&T zu den «Behördentagen», welche als grösster Event für Sicherheits­behörden der Schweiz gelten. Dieses Jahr fand der Anlass am 18. und 19. Juni statt. An beiden Tagen zusammen strömten rund 700 Teilnehmer aus gut 30 Ländern zur «B&T-Hausmesse» auf die Schiessanlage Guntelse» nahe Thun. Auf dieser grössten Freiluftanlage der Schweiz präsentierten rund 40 Aussteller, darunter viele von B&T importierte respektive vertriebene Marken wie Aimpoint, Blackhawk, Ulbrichts Protection, 5.11 oder Heckler & Koch, ihre Produkte. Zudem konnten die Gäste der Leistungsschau Waffen von B&T sowie des deutschen Herstellers Heckler & Koch vor Ort testen. Fachvor­träge und Praxisworkshops zu aktuellen Fragen rund um die Themen Sicherheit und Ausrüstung rundeten den Anlass ab.

Wie immer war der Zutritt strikt reglementiert, ohne vorgängige Akkreditierung blieben die Tore verschlossen. So waren die Vertreter von Behörden, Institutionen und Dienstleistern aus den Bereichen Sicherheit, Ordnung, Schutz und Rettung sowie des Militärs unter sich. Entsprechend intensiv war der Austausch. Dieser drehte sich einerseits um die ausgestellten Exponate aus den Bereichen Waffen, Waffenzubehör, Ausrüstung und Bekleidung. Andererseits wurden aber auch viele aktuelle Themen, welche den BORS-Angehörigen unter den Nägeln brennen, diskutiert.

© zVgNeben neuen Einsatzmitteln, Waffen, Zubehör und Bekleidung bieten die Behördentage auch Fachvorträge und Praxisworkshops.Neben neuen Einsatzmitteln, Waffen, Zubehör und Bekleidung bieten die Behördentage auch Fachvorträge und Praxisworkshops.Im Gespräch «über die Theke hinweg» erhielten die Aussteller wertvolle Anregungen und Erfahrungsberichte aus erster Hand, nicht zuletzt aus dem Segment der Interventions-/Spezialeinheiten, welche für die zielgerichtete (Weiter-)/Entwicklung und Optimierung von Produkten hilfreich sind. Umgekehrt floss im Rahmen der von Ausstellern und unabhängigen Experten gehaltenen Fachreferate und Workshops aktuelles Wissen aus der Branche zu den Anwendern. Dabei stiess insbesondere der Praxisworkshop «Erste Hilfe bei Schuss- oder Stichverletzungen: Theorie und Praxis zur Selbst- und Kameradenhilfe» von Alexander von Kameke, swiss tactical physicians, auf reges Interesse. Ebenfalls gut frequentiert war der Vortrag «Patrone 7.62 x 35 mm/ .300 BLK – Hype oder Lösung?».Referent Michael Waldbrenner fokussierte auf die ballistische Beurteilung dieses Kalibers speziell für den Polizeidienst und beleuchtete, aus welchen Gründen und für welche Einsatzzwecke diese Patrone gerade für polizeiliche Mitteldistanz­waffen eine überlegenswerte Alternative darstellen kann. Weitere Vorträge zu Fachthemen wie «Nachtsichtgeräte im Polizeieinsatz», «Optische Visiere für Dienst­pistolen» oder «Bodycams im Polizeieinsatz» rundeten das Spektrum ab.

Die B&T Behördentage 2019 lohnten, wie Aussteller und Gäste unisono zu Proto­koll gaben, in zweierlei Hinsicht einen Besuch: einerseits als Informations- und Aus­tauschplattform in den Bereichen Waffen, Zubehör und Ausrüstung und andererseits im Sinn der kontinuierlichen fachspezifischen Weiterbildung.

© zVgMarom Dolphin präsentierte ein Licht-Kamera-Modul mit 360-Grad-Rundumblick, mit dem Diensthunde zur Aufklärung vorgeschickt werden können.Marom Dolphin präsentierte ein Licht-Kamera-Modul mit 360-Grad-Rundumblick, mit dem Diensthunde zur Aufklärung vorgeschickt werden können.Die nächsten Behördentage sollen im Juni 2021 stattfinden. Interessierte können unter http://2021.bt-ag.ch ihre E-Mail-Adresse hinterlegen und erhalten in knapp zwei Jahren rechtzeitig eine Einladung für den Anlass.

In der Schweiz gibt es weder Bergwerke noch eine Meeresküste – aber immerhin die schönsten Berge. In allen drei Gefilden können Menschen in Not geraten. Findige Tüftler entwickelten entsprechende Rettungsgeräte. Die Dahlbuschbombe Als Anfang März 2021 der 97-jährige Ingenieur Wilhelm Tax aus Gelsenkirchen-Rottenhausen starb, wurden Erinnerungen an zwei dramatische Unglücke wach: das «Wunder von...
Die Räumung des besetzten Mormont-Hügels in Eclépens VD Ende März 2021 hat wieder einmal gezeigt: Motorsägen sind für Blaulichtkräfte ein unverzichtbares Einsatzmittel. Wir erklären, worauf es bei der Auswahl ankommt. Wenn Barrikaden durchdrungen werden müssen, umgestürzte Bäume Wege blockieren oder verschlossene Türen den Zugang zum Brandherd vereiteln, brauchen Blaulichtkräfte scharfes Gerät...
Das Rückatmungssystem «FIDO» arbeitet rein mechanisch, ist leicht, kompakt und bietet bis zu 60 Minuten Einsatzdauer. Das macht das Gerät der schwedischen Herstellerin Mirola interessant für Rettung, Notfallmedizin und das Militär. Rückatmungssysteme, bei denen das in der ausgeatmeten Luft enthaltene Kohlendioxid (CO2) mit Atemkalk chemisch gebunden wird, werden seit Jahrzehnten erfolgreich...
Feuerwehren rücken nicht nur aus, wenn Gebäude brennen. Auch Wald- und Flurbrände oder in Flammen stehende Fahrzeuge gehören zum Einsatzspektrum. Genau dafür gibt es pfiffige neue Hilfsmittel. Vor genau einem Jahr, in Blaulicht 03/2020, stellten wir den Müller Safety Trailer vor, einen multifunktionalen Anhänger, den Feuerwehren als Wasserbecken für die Bergung havarierter Elektrofahrzeuge, als...
Mit einem 360-Grad-Kamera-Monitorsystem können Einsatz­kräfte am Steuer eines Ambulanz- oder anderen Kastenfahrzeugs nicht nur die Umgebung aus der Vogelperspektive überblicken, sondern auch den Innenraum überwachen. Wer am Steuer eines Ambulanzwagens oder eines anderen Einsatzfahrzeuges sitzt, trägt eine grosse Verantwortung. Meist drängt die Zeit, der Verkehr ist dicht und die räumliche Lage...
Die im aargauischen Frick beheimatete TB-­Safety AG entwickelt seit rund 25 Jahren Schutz­systeme für riskante Einsätze in mit gefährlichen Stoffen oder infektiösen Erregern kontaminierten Bereichen. Die medizinische Schutzhaube «Opus ONE» ist das jüngste Produkt der Schweizer Innovationsschmiede. Innovation ist bei Nik Keel Programm. 1993 gründete dieser die Firma Techbau und startete mit dem...
… sondern das Resultat guter Planung, der richtigen Einsatzmittel und effizienter Methoden. Wir fragten nach, wie Schutz & Rettung Zürich, die grösste Rettungsorganisation unseres Landes, die Vorgabe «in maximal zehn Minuten am Einsatzort» sicherstellt – heute, morgen und auch übermorgen. Im Notfall zählt jede Minute – und der Auftrag von Schutz & Rettung Zürich (SRZ) ist daher klar formuliert....
Am kreativsten ist der Mensch in der Krise. Die wichtigsten Erfindungen entstehen meist in Krisenzeiten – und Menschen in Not entwickeln verblüffenden Ideenreichtum, um Retter auf sich aufmerksam zu machen. «Ich würde laut um Hilfe schreien», antworten die meisten auf die Frage, wie sie in einer Notlage Rettung alarmieren würden. Doch was, wenn niemand die Schreie hören kann? Was, wenn man nicht...
Seit der islamistische Terrorismus in Europa grassiert, verstärken viele Staaten die Aktivitäten zur Überwachung der Bevölkerung. Das geht zulasten von Bürgerrechten und Freiheit. Auch die Schweiz will das Nachrichtendienstgesetz (NDG) revidieren. Manchen können die Befugnisse des Nachrichtendienstes des Bundes (NDB) sowie der Polizei nicht umfangreich genug sein, andere sehen bereits mit dem...
Diese Webseite nutzt Cookies & Analytics. Wenn Sie weiter auf dieser Seite bleiben, stimmen Sie unseren Datenschutzbestimmungen zu.