Zur Zeit der Gründung der Zentral-Militärschule Thun waren Pferde das wichtigste und leistungs­stärkste Transportmittel. Entsprechend bedeutsam waren Pferde auf dem Waffenplatz Thun.

© Mediathek VBSGeneral Guisan, hier bei einem Truppenbesuch, war einer der letzten Generäle, die auf das Pferd als Fortbewegungsmittel setzten.General Guisan, hier bei einem Truppenbesuch, war einer der letzten Generäle, die auf das Pferd als Fortbewegungsmittel setzten.Nach der Gründung der Zentral-Mili­tär­­­schule kamen rasch immer mehr Pferde nach Thun. Anfangs wurden diese eher unstrukturiert untergebracht. Erst 1841 errichtete die Bürgergemeinde Thun im Auftrag der Eidgenossenschaft an der Aarestrasse eine Reithalle. 1846 wurden zusätzliche Stallungen für 130 Pferde gebaut und 1850 erhielt die Anlage den Namen «Eidgenössische Pferderegieanstalt» (EPRA). Fortan wurden in Thun die «Artilleristen», die «Infanteristen» und die «Genisten» ausgebildet, während die Kavallerie wie bis anhin schon in Bern stationiert war. Anfangs wurden in Thun auch noch Pferde gezüchtet. Doch als der Bedarf nach Ausbildung stetig zunahm, wurde die Zucht ins heutige Eidgenössische Gestüt von Avenches verlegt.

Um 1880 übersiedelten die Thuner Mili­tärpferde in einen vom Parlament beschlossenen Neubau im Schwäbis. An der Aarestrasse wurde stattdessen die Pferdekurieranstalt eingerichtet. Beide Anlagen waren durch die 1882 errichtete «Regiebrücke» verbunden.

Um 1913 zählte die EPRA mehr als 1'000 Regiepferde, etwa 200 Artil­lerie-­Bundespferde sowie rund 250 Beschäftigte. Doch mit dem Aufkom­men motorisierter Fahrzeuge nach dem Ersten Weltkrieg schwand die Bedeutung der Pferde. 1937 wurde die EPRA dem Waffenchef der Leichten Truppen unterstellt – und 1950, nach genau 100 Jahren, endete die Ära der Thuner Militärpferde: Die EPRA wurde mit den Berner Kaval­lerie-­Remonten-Depot KRD zur spä­teren Eidg. Militärpferdeanstalt EMPFA zusammengelegt und ihre An­lagen im Schwäbis vom Armee­motor­fahrzeugpark AMP übernommen.

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IT-Forensiker fahnden nach digitalen Spuren auf IT-Geräten, in der Cloud und im Inter- sowie im Darknet. Mit digitalen Beweisen überführen sie Täter, die in der virtuellen oder realen Welt Straftaten begangen haben. Bei der Luzerner Polizei bilden sie ein sechsköpfiges Team. Dieses gewährte uns exklusive Einblicke. Mehr als 56΄000 Bilder lagern auf dem Smartphone, das ein Mitarbeiter des Teams...
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Suizide, Arbeitsunfälle, Gewaltverbrechen, Leichen­fund­orte und Messiewohnungen: Tatort­reiniger putzen, wo es anderen den Magen umdreht. Effizient und nach klaren Regeln. Wir haben sie einen Tag lang begleitet. Frühmorgens läutet das Smartphone. «In einer Stunde. Die Adresse schicke ich dir per SMS», sagt Paul Tedde, Prokurist und Projektleiter der CSC Desinfektion und Tatortreinigung GmbH aus...
Die eigenen Grenzen ausgelotet – und viele andere Grenzen überwunden Seit 2003 kommen beim jährlichen «Kristallschiessen» fast 120 Angehörige von Polizeien, Grenzwachtkorps, privaten Sicherheitsdiensten und dem Militär aus vier Nationen zusammen. Sie loten die Grenzen der persönlichen Schiessfertigkeit aus – und pflegen den Austausch und die Kameradschaft über Korps-, Institutions-, Kantons- und...
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