© zVgAuch in den Schweizer-Polizei-Organisationen ist das Produkt sehr beliebt.Auch in den Schweizer-Polizei-Organisationen ist das Produkt sehr beliebt.Ursprünglich für den Militäreinsatz entwickelt, erfreut sich gefriergetrocknete Fertignahrung zunehmend grosser Beliebtheit bei Outdoor-Workern sowie für die Notreserve. Aber auch für Blaulichtkräfte ist die hochwertige Einsatz­verpflegung von Tactical Foodpack eine Empfehlung.

Bei Tactical Foodpack ist der Name Programm. Die in ­Estland ansässige Firma entwickelt leicht zu transportierende, lange haltbare, sofort zum Verzehr geeignete und sehr nährstoffreiche Fertignahrung, die in Deutschland produziert wird. Der grosse Unterschied zu herkömmlicher Einsatznahrung ist, dass Tactical Foodpack nicht nur zahlreiche Varianten für jeden Geschmack – vom Frühstücksmüsli über Suppen und Eintöpfe bis zur deftigen Mahlzeit mit Rind- oder Hühnerfleisch – herstellt, sondern auch die hohe Qualität der Speisen, die ohne Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker oder andere chemische Zusätze auskommen.

Gefriertrocknung frisch zubereiteter Speisen

Das Geheimnis dahinter ist der bei der Produktion eingesetzte Gefriertrocknungsprozess. Dazu werden die frisch zubereiteten Speisen eingefroren und dann unter Vakuum der grösste Teil des enthaltenen Wassers entzogen. Durch diesen schonenden Prozess, der im Gegensatz zur klassischen Dehydrierung ohne Hitze auskommt, bleiben ­Vitamine, ­Mineralstoffe und Nährstoffe ebenso fast ­vollständig ­erhalten wie Form, Grösse, Textur, Geruch und Geschmack der Speisen. Zudem bleiben diese, in luftdichten Tüten ­verpackt, bis zu acht Jahre lang haltbar – ohne Zusatz von ­Konservierungsmitteln.

Sehr einfach und schnell zuzubereiten

So anspruchsvoll der Gefriertrocknungsprozess ist, so einfach gelingt die Zubereitung der Speisen von Tactical Foodpack: Man öffnet die luftdichte Verpackung, nimmt den ­Sauerstoffabsorber heraus, giesst heisses Wasser in die wasserdichte Verpackung, rührt um, verschliesst die ­Packung und lässt den Inhalt für acht Minuten durchziehen. Dabei nehmen die Speisen das durch die Gefriertrocknung entzogene Wasser wieder auf – und schmecken wie frisch gekocht.

Steht nur kaltes oder lauwarmes Wasser zur Verfügung, funktioniert die Zubereitung gleich, dauert aber etwa doppelt so lange. Alternativ können die speziellen Verpackungen über dem mit Brennpaste befüllten «Tactical Fire Pot» (reicht für bis zu 10 Foodpacks) oder mithilfe eines «Tactical ­Heater Bags» (Einmalanwendung) erhitzt werden.

Pfiffiges Verpackungsdesign mit echtem Mehrwert

Sehr gelungen ist das Design der ähnlich einem ­Gefrierbeutel mittels Zip wiederverschliessbaren Beutel. Diese sind
23 x 18 x 3 cm klein, leicht und finden überall ihren Platz. Zudem stehen sie, einmal mit Wasser beschickt, von allein. So gelingt die Zubereitung einfach und sicher. Auch ist dank der grossen Öffnung der Tüten ein Teller überflüssig. Mehr als einen Löffel benötigt man zum Essen nicht.

Wird nicht alles aufgegessen, können die Tüten wieder dicht verschlossen werden. So können Reste mitgeführt und ­leere Beutel als Müllsäcke verwendet werden. Getreu dem Einsatzmotto «Leave no traces».

© zVgTactical Foodpack produziert gefriergetrocknete, bis zu acht Jahre haltbare Speisen, die im Einsatz einfach mit heissem Wasser aufgebrüht werden müssen.Tactical Foodpack produziert gefriergetrocknete, bis zu acht Jahre haltbare Speisen, die im Einsatz einfach mit heissem Wasser aufgebrüht werden müssen.Für jeden Geschmack das Passende

Tactical Foodpack produziert Speisen für jeden Abschnitt des Tages, also Frühstücksspeisen, Suppen, Hauptgerichte, aber auch Snacks für zwischendurch sowie Energiedrinks. So kann der Tag beispielsweise mit einem Reispudding mit Beeren, einem knusprigen Müsli mit Schoggi oder Erdbeeren, einer Portion Haferflockenbrei mit Äpfeln oder dem Mittelmeer-Frühstück Shakshuka starten. Zudem gibt es diverse Suppen und gleich 16 Hauptgerichte – von der Thunfisch-Pasta über Chili con Carne mit Rindfleisch bis zum Kartoffelbrei mit Speck. Letzterer liefert aus 110 Gramm Trockengewicht enorme 2503 kJ (601 kcal) Energie, was fast schon für den 24-Stunden-Einsatz ausreichend ist.

Neben Produkten mit Fleisch gibt es auch ­vegetarische Gerichte, vegane Foodpacks, ­Gerichte ohne Gluten, solche ohne Laktose und solche, in denen weder Gluten noch Laktose enthalten ist. Und wer die Fertiggerichte nicht nur im Einsatz, sondern auch privat – etwa auf einer Bergtour – nutzen will, findet sogar speziell auf die Bedürfnisse von Kindern ausgerichtete Speisen im Portfolio von Tactical Foodpack.

Singlepacks, Rationen und Combos

Neben Einzelpackungen bietet Tactical Foodpack auch ­Rationen und Combos an. Erstere beinhalten in der ­Variante «Tagesration» eine Hauptspeise, mehrere Snacks, ein Ener­gie­getränk sowie Löffel und Desinfektionstuch. In der Variante «Dreier-Ration» decken sie einen gesamten Einsatztag ab – mit Frühstück, Hauptspeise, diversen Snacks, zwei Portionen Kaffee mit Zucker, heisser Schokolade, Löffel, Trinkbecher, drei Desinfektionstüchern sowie taktischer Dusche für die Körperhygiene mit minimaler Wassermenge.

Noch umfangreicher bestückt sind «Combos». Diese beinhalten als «Sixpack» genug Nahrung für zwei Tage (sechs Hauptspeisen; ca. 600 g), als «Weekpack» das Essen für eine ganze Woche (21 Mahlzeiten; ca. 2 kg) und als «SOS Rescue Menu» ebenfalls 21 Mahlzeiten plus zehn Wasseraufbereitungstabletten, Brenngel für den Tactical Fire Pot, Streichhölzer und einen Löffel.

Die Sixpacks und Weekpacks werden in einem wiederverschliessbaren Beutel geliefert, die SOS Rescue Menus, ­die mit oder ohne Fleisch angeboten werden, wahl­weise in ­stabilen Kunststoffeimern oder in einem Karton.

Mehr Informationen erhalten Interessierte bei der Spowag GmbH, 8618 Oetwil am See, www.spowag.ch

© zVgNeben Müslis, Suppen, Eintöpfen und Hauptspeisen gibt es auch Snacks – bis hin zu gefriergetrockneten Rumkugeln.Neben Müslis, Suppen, Eintöpfen und Hauptspeisen gibt es auch Snacks – bis hin zu gefriergetrockneten Rumkugeln.© zVgDie Combo «SOS Rescue Menu» mit 21 Beuteln Hauptspeisen sowie diversen Extras ist der perfekte Notvorrat für eine ganze Woche – und auch für Vegetarier erhältlich.Die Combo «SOS Rescue Menu» mit 21 Beuteln Hauptspeisen sowie diversen Extras ist der perfekte Notvorrat für eine ganze Woche – und auch für Vegetarier erhältlich.

© WeytecBlick in die neue Notrufzentrale des ARC Lausanne.Blick in die neue Notrufzentrale des ARC Lausanne.In Lausanne wurde im Dezember 2023 die 24/7-Notrufzentrale des neuen Alarm Receiving Center (ARC) eingeweiht. Die Technik für den hochmodernen Kommando- und Kontrollraum stammt von der Schweizer Spezialistin WEYTEC.

Was in einigen Deutschschweizer Städten und Kantonen bereits mit Erfolg vorexerziert wurde, ist nun auch in ­Lausanne Realität: Mehrere zuvor räumlich getrennt untergebrachte Institutionen (Polizei, Feuerwehr, Zivilschutz, Sanität und Gesundheit) wurden an einem Ort zusammengeführt, mit dem Ziel, Wege zu verkürzen, Prozesse zu ­beschleunigen und wertvolle Synergien zu nutzen.

Im von den renommierten Schweizer Architekten «Architram Architecture et Urbanisme» entworfenen ECAvenir-Ge­bäude am Stadtrand von Lausanne wurde dazu für rund 34 ­Millionen Franken ein hochmodernes Alarm Receiving Center (ARC) eingerichtet. In diesem arbeiten rund 300 Personen verschiedener Blaulichtorganisationen Hand in Hand – und nutzen eine einheitliche ITC-Infrastruktur.

Am zentralisierten Standort befinden sich die Notruf­zentralen für die Notrufnummern 117, 118, 144 sowie die Telefonzentrale des medizinischen Bereitschaftsdienstes (Centrale téléphonique des médecins de garde; CTMG). Auch der Kommandoposten des Kantonalen Führungsstabs ­(Commandement de l’État-major cantonal de conduite; EMCC) und die Verkehrsmanagementzentrale für den ­Ballungsraum Lausanne – Morges (Centrale de gestion de trafic d’agglomération Lausanne – Morges; GCTA) wurden im ARC integriert.

Die neue übergeordnete 24/7-Notrufzentrale für die Be­völkerung der Stadt Lausanne sowie der Kantone Waadt und Neuenburg wurde im Dezember 2023 offiziell eingeweiht. Sie bietet mehr als 60 ergonomische, leistungsstarke ­Bedienerarbeitsplätze sowie eine extragrosse Videowand.

Verantwortlich für Entwicklung und Realisierung des ­Gesamtsystems war die Schweizer Spezialistin WEYTEC aus Unterengstringen. Diese steuerte unter anderem multifunktionale smartTOUCH-Tastaturen sowie die Visualisierungslösung smartVISUAL für die Anwender Bildschirme und die Videowand bei. Zudem wurde eine hochverfügbare und mehrfach redundante Netzwerkarchitektur realisiert – zugunsten hoher IT-Sicherheit, maximaler Autonomie der verschiedenen Notfallteams und der Sicherstellung maximaler Betriebskontinuität und Ausfallsicherheit.

© DoengesDer MixVA-Aufsatz kann auf alle gängigen mobilen Lüfter mit kreisrundem, zylindrischem Gehäuse mit 16 bis 18 Zoll grosser Austrittsöffnung montiert werden.Der MixVA-Aufsatz kann auf alle gängigen mobilen Lüfter mit kreisrundem, zylindrischem Gehäuse mit 16 bis 18 Zoll grosser Austrittsöffnung montiert werden.Aus Deutschland kommen zwei neue Produkte, welche die Arbeit von Feuerwehren erleichtern. Einerseits bei der Entrauchung grossvolumiger Objekte und andererseits im Fall von Vegetationsbränden.

Müssen bei einem Brandfall grossvolumige Objekte wie ­Lager- und Produktionshallen entraucht werden, wird es oft schwierig. Denn meist werden in Feuerwehrfahrzeugen nur mobile Lüfter mitgeführt – und es dauert seine Zeit, bis Grosslüfter herbeigeschafft werden können.

In solchen Fällen hilft das von Felix Müller, Master of En­gine­ering für vorbeugenden Brandschutz und ausgebildeter Berufsfeuerwehrmann aus Overath (www.ventilogic.com), entwickelte «MixV-Entrauchungsverfahren» für gross­volumige Objekte. Bei diesem werden drei mobile Lüfter in einer taktisch schlauen Konstellation aufgestellt: Der erste wird direkt bei der Zuluftöffnung platziert und im 45-Grad-Winkel nach oben gerichtet. Sein Luftstrom kühlt so die unter der Decke gesammelten thermischen Rauchgase, woraufhin diese absinken. Zwei weitere Lüfter, hintereinander vor der Abluft­öffnung aufgestellt, blasen die Rauchgase dann ins Freie.

Nun hat Felix Müller mit dem MixVA-Aufsatz ein Hilfsmittel entwickelt, welches das Verfahren weiter optimiert. Der Aufsatz wird auf dem zur Kühlung der Deckenrauchgase verwendeten Lüfter montiert und optimiert das Strömungsbild des von diesem erzeugten Frischluftstroms. Die Wirkfläche wird breiter und die Luftströmung erfolgt gerichteter. So werden die Rauchgase intensiver gekühlt, sinken rascher nach unten und können effizienter ausge­blasen werden.

Die Anwendung des MixVA-Aufsatzes ist schnell, werkzeuglos und auch mit Handschuhen möglich: Der für den Transport eng zusammenfaltbare MixVA-Aufsatz wird einfach entfaltet, über die Austrittsöffnung (16 bis 18 Zoll) des ­mobilen Lüfters gestülpt und mit einem Spanngurt auf ­diesem fixiert.

Erhältlich ist der MixVA-Aufsatz für 156,40 Euro (inkl. MwSt.) im Fachhandel und im Onlineshop von Dönges
(www.shop.doenges.de).

Faltbare Tanks zur Wasserspeicherung

© DoengesStabil und leicht zu transportieren: ein faltbarer Wassertank von Fol-Da-Tank aus den USA.Stabil und leicht zu transportieren: ein faltbarer Wassertank von Fol-Da-Tank aus den USA.In den USA gehören sie seit ­vielen Jahren zur Ausrüstung vieler Feuerwehren – nun sind sie auch bei uns erhältlich: die faltbaren, leichten, aber robusten und hochmobilen ­Wassertanks von Fol-Da-Tank (www.folda.tank.com). Diese leisten bei der Bekämpfung von Vegetationsbränden, beim Kühlen havarierter E-Fahrzeuge sowie in vielen weiteren Notfällen gute Dienste. Gefertigt werden sie aus High Performance Rubber (HPR®), einem Kunststoffmaterial, das UV-Strahlen, scharfkantigen Materialien, Hitze und Kälte trotzt. Der ­Boden ist aus Vinyl gefertigt, der faltbare Rahmen aus ­Aluminium. Die Tanks mit einem Fassungsvermögen von 2’200 bis 19’000 Litern sind für den Einsatz in offenem ­Gelände konstruiert und benötigen keine planierte Stell­fläche. Auf- und abgebaut werden sie ohne Werkzeug, wobei ein patentierter «Hinge Protector» in den Scharnieren des Rahmens verhindert, dass Anwender sich beim Öffnen oder Schliessen die Finger quetschen. Zudem gibt es vom ­Hersteller viel Zubehör wie Ablassventile, Abdeckungen und Verbindungskits. Auch Blasen-, Hubschrauber- und selbstaufrichtende Tanks sind erhältlich.

Das gesamte Programm von Fol-Da-Tank ist ab sofort im Fachhandel sowie im Onlineshop von Dönges (www.shop.doenges.de) erhältlich.

© Jörg Rothweilerer neue vollelektrische Volvo EX30 ist klein, aber oho – und pfeilschnell.er neue vollelektrische Volvo EX30 ist klein, aber oho – und pfeilschnell.Höher, schneller, weiter? Im urbanen Umfeld ist das nicht zielführend. Daher lohnt ein Blick auf den neuen voll­elektrischen Volvo EX30. Dieser bietet dank kompakter Aussenmasse eminente Vorteile – auch über die Grenzen der Stadt hinaus.

Blaulichtkräfte schleppen viel Ausrüstung mit – und sind daher meist mit Fahrzeugen unterwegs, die in der Fahrgastzelle ebenso viel Platz bieten wie im Kofferraum. Diese ­machen ihnen das Leben leichter – werden aber zur Last, wenn es darum geht, sie im urbanen Raum zu parkieren oder durch die engen Gassen einer typischen Schweizer Altstadt zu manövrieren. Zudem verbrauchen sie, selbst wenn es sich um vollelektrische Fahrzeuge handelt, mehr Energie. Und da auch ihre Produktion ordentlich Ressourcen verschlingt, haben kleinere Fahrzeuge eine deutlich ­bessere Gesamt-CO2-Bilanz. Zudem wuseln Letztere viel behänder durch den Grossstadtdschungel und finden leichter einen Parkplatz – was Einsatzkräften zu mehr Tempo im Einsatz verhilft.

All dies macht den neuen vollelektrischen Volvo EX30 für alle interessant, deren Revier die Stadt und die Agglomeration ist. Denn der knuffig gestylte Schwede will, verspricht Volvo, «gross in jeder Hinsicht sein, ausser in Sachen ­Grösse».

Mehr Beinfreiheit als in grösseren Modellen

© Jörg RothweilerFür Fahrer und Beifahrer gibt es reichlich Platz. Im Fond indes ist der Raum eher knapp.Für Fahrer und Beifahrer gibt es reichlich Platz. Im Fond indes ist der Raum eher knapp.Tritt man an den Volvo EX30 heran, stechen die kurzen ­Karosserieüberhänge ins Auge. Bei einer Gesamtlänge von 4,23 Metern stehen die Räder stattliche 2,65 Meter vonein­ander entfernt auf dem Asphalt. Zum Vergleich: Der Volvo XC40 Recharge, ein ausgewachsenes SUV, ist 21 Zentimeter ­länger als der EX30, hat aber nur 5 Zentimeter mehr Radstand. Und der XC60, der den EX30 um fast einen halben Meter überragt, hat nur 21 Zentimeter mehr Radstand als dieser.

Was diese Zahlen in der Realität bedeuten, merkt sofort, wer sich hinters Steuer des Volvo EX30 setzt. Für ein so kompaktes Auto ist das Raumangebot grosszügig. Die Beinfreiheit beträgt 1,06 Meter. Das sind zwei Zentimeter mehr als im XC40 und sogar ein Zentimeter mehr als im ellen­langen XC60. Lange Beine allein sind beim EX30 also kein Gegenargument. Und auch wenn der ganze Mensch etwas länger gewachsen ist, passt alles. Die Kopffreiheit liegt auf Niveau von XC40 und XC60 – obwohl der EX30 mit 1,55 Meter Höhe rund 10 Zentimeter niedriger baut. Einzig sehr grosse Menschen mit etwas massiverem Knochenbau könnten ­monieren, dass Schulter- und Hüftfreiheit etwas geringer bemessen sind als in den grösseren Modellen, die überdies im Fond deutlich mehr Beinfreiheit bieten. Doch dem ­Komfort von Fond­passagieren kommt in Einsatzfahrzeugen ja meist eine eher untergeordnete Rolle zu.

Zwei Gepäckräume

Öffnet man die Heckklappe, fällt die Argumentation gegen kleinere Autos leichter. Auch Volvo kann nicht zaubern – und bei 4,23 Meter Länge kann das Gepäckabteil nicht riesig sein. Der Kofferraum des EX30 bietet – gemessen bis Unter­kante Gepäckraumabdeckung und inklusive des 61-Liter-Staufachs unter dem höhenverstellbaren Ladeboden – 318 Liter (Fondsitze umgelegt: 904 Liter). Die maximale Zuladung beträgt (aufgrund des eher hohen Eigengewichts von 1765 bis 1920 Kilogramm, je nach Motorisierung/Akkugrösse) 415 bis 465 Kilogramm. Entsprechend sind Umsicht und Flexibilität vonnöten bei der Definition dessen, was im Einsatz wirklich mitgeführt werden muss.

© Jörg RothweilerSchick, aber unpraktisch: Alle Anzeigen erfolgen über den grossen Zentral-Touchscreen, ein Head-up- oder wenigstens ein kleines Fahrer-Display gibt es nicht.Schick, aber unpraktisch: Alle Anzeigen erfolgen über den grossen Zentral-Touchscreen, ein Head-up- oder wenigstens ein kleines Fahrer-Display gibt es nicht.Fahrleistungen wie ein Grosser

So klein der Kofferraum ist, so gross werden die Augen, wenn man dem EX30 die weite Welt zeigt. Bei den Single Motor-Modellen reissen 272 PS an den Hinterrädern. Genug, um den Spurt von 0 auf 100 km/h in wenig mehr als fünf Sekunden zu erledigen. Im Fall des «Twin Motor Perfomance»-Modells mit Allradantrieb schieben mächtige 428 PS den Schweden nach vorne – und in nur 3,6 Sekunden auf Tempo 100 km/h. Ein Ferrari Roma ist mit 3,4 Sekunden nur einen Wimpernschlag schneller!

So zeigt der EX30 dem XC40 und dem XC60 stets die Rücklichter – und ist mit bis zu 180 km/h Topspeed auch für Einsätze ausserhalb der Stadt optimal gerüstet. Zumal er ­mindestens 344 Kilometer (Single Motor, 51-kWh-Akku) respektive 450 oder 475 Kilometer (Twin Motor AWD oder Single Motor Extended Range, beide mit 69-kWh-Akku) weit ­stromern kann, ehe er an die Ladestation muss. Ist dies der Fall, kann er am DC-Schnelllader in weniger als einer halben Stunde zu 80 Prozent nachgeladen werden.

Unterwegs im urbanen Revier zaubert der kleine Schwede jedem ein Lächeln ins Gesicht. Den Fussgängern, weil er so gefällig aussieht, und dem Fahrer, weil er kinderleicht zu fahren ist. Das Fahrwerk bügelt selbst übelste Fahrbahnverwerfungen, Bahn- und Temposchwellen weg, die Lenkung ist leichtgängig (und leider etwas ­indifferent), die Übersicht bestens. ­Behände und sicher flitzt der EX30 durch die Gassen und über die Boulevards der Grossstadt. Und auch in der «freien Wildbahn» gibt er sich keine Blösse. ­Zwischenspurts meistert er locker, Kurven umrundet er sicher, die Wind- und Abrollgeräusche bleiben stets dezent und in der Nacht leuchten die LED-Scheinwerfer hell und weit. Nur die Lenkung dürfte bei hohen ­Tempi ­weniger nervös agieren.

Viele Assistenzsysteme, aber ein Display zu wenig

Viele Fahrerassistenzsysteme sind im EX30 serienmässig an Bord, gekoppelt an Radargeräte, Kameras und Ultraschallsensoren, die den Verkehr im Blick behalten, die ­Geschwindigkeit und den Abstand automatisch anpassen, beim Spurwechsel unterstützen und bei Bedarf anhand Fahrzeug-, Fussgänger-, Velofahrer- und Töfffahrer-Erkennung eine Notbremsung einleiten. Überdies gibt’s einen Notbremsassistent für Kreuzungen, den Parkpiloten mit 360-Grad-Surround View und den Türöffnungsalarm «Safe Exit». Der erkennt beim Türöffnen von hinten kommende Rad­fahrer und unterstützt Fahrer und Beifahrer im Bemühen, diesen nicht die öffnende Fahrzeugtüre in den Weg zu klappen, was immer wieder schwere Unfälle zur Folge hat.

Auch bei Infotainment und Konnektivität ist der EX30 ganz gross. Alle wichtigen Google-Services sind ebenso integriert wie Wireless Apple Car Play. Die Bedienung erfolgt über Tasten auf dem oben und unten abgeflachten Lenkrad – oder über den hochformatigen, zentralen 12,3-Zoll-Touchscreen (31 cm Diagonale).

Doch wo bitte sind das Head-up- oder zumindest ein Fahrer­Display mit Tacho? Gibt es nicht – und das ist mehr als ­schade. Wie bitte kommt ausgerechnet Volvo, der Hersteller, bei dem Sicherheit stets grossgeschrieben wird, auf die Idee, einzig ein Zentraldisplay im Auto zu platzieren? Muss der grösste Fehler von Tesla unbedingt kopiert werden? Viel zu oft muss man – nur schon, um das aktuell gefahrene ­Tempo überprüfen zu können – den Blick zur Cockpitmitte und ­damit weg vom Verkehrsgeschehen wenden. Sorry, liebe Volvo-Ingenieure, das ist gefährlich.

Ab knapp 37’000 Franken

Auch wenn Behördenfahrzuge in einer eigenen Preisklasse spielen, sei erwähnt, dass der «kleine Grosse» beim Preis überrascht. Denn Volvo bietet den auf derselben (chinesischen) Geely-Konzern-Plattform wie der Smart #1 und ­Zeekr X basierenden EX30 bereits ab 36’800 Franken (Single Motor E40, Core-Ausstattung) an. Und selbst der bärenstarke E60 Twin Motor Performance AWD in edler Ultra-Ausstattung bleibt 350 Franken unterhalb der magischen 50’000-Franken-Grenze. Damit ist dieser rund 3’000 Franken günstiger als der am einfachsten ausgestattete XC40 mit Single Motor und mehr als 15’000 Franken billiger als der XC40 Twin ­Motor AWD in seiner bestbestückten Variante.

Fast schon ein Dumpingangebot für ein Auto, das bis auf einen etwas kleineren Kofferraum und das fehlende Fahrer­Display den grossen Brüdern in nichts nachsteht und eine wirklich grosse Figur macht – nicht nur in der Stadt.

Mehr Informationen gibt’s bei der Volvo Car Switzerland AG. Diese hat ihren Sitz seit Mitte Dezember 2023 übrigens an der Riedthofstrasse 128b in 8105 Regensdorf.

© HerstellerMit den mobilen Speichern von instagrid können Einsatzkräfte zahlreiche elektrische Geräte ohne Generatoren betreiben.Mit den mobilen Speichern von instagrid können Einsatzkräfte zahlreiche elektrische Geräte ohne Generatoren betreiben.Elektrische Energie an jedem Ort: Wofür bisher Stromgeneratoren benötigt wurden, genügt künftig eine leistungsstarke mobile Batterie. Beispielsweise die mobilen 230-Volt-Akkus von instagrid.

Stecker rein und los geht’s: Mit der tragbaren 230-Volt-Batterie «instagrid ONE» können Einsatzkräfte zahlreiche elektrische Geräte mit normalem Netzstecker ortsunabhängig nutzen – ohne dass zuvor ein lärmender Generator aufgebaut und unzählige Kabel verlegt werden müssen.

20 Kilogramm leicht, 2,1 kWh stark

Die Batterie ist mit 42 x 21 x 42 Zentimetern kompakt, wiegt nur 20 Kilogramm und liefert mit 2,1 kWh Speicherkapazität genug Energie auch für längere Einsätze. So leuchten beispielsweise 420 Watt starke LED-Lampen mit einer Akkuladung während bis zu fünf Stunden auf höchster Helligkeitsstufe. Maximal verdaut das System bis zu 18 kW Spitzenleistung, beispielsweise für den Startstrom von Hochleistungslüftern. Die Konstantleistung beträgt 3,6 kW Sinus – genug, um auch ­Pumpen, Fräsen oder Spreizer betreiben zu können. Damit ist «instagrid ONE» laut ­Herstellerin eine zuverlässige Alternative zu konventionellen 6-kVA-Generatoren.

Das Gehäuse der mobilen Stromversorgung ist wasser- und staubdicht (IP54+). Zudem schützen rundum laufende Metallbügel den in seinem Alugehäuse passiv gekühlten Akku gegen Stösse – und ermöglichen es zugleich, das Gerät im Bedarfsfall mit nur einer Hand zu tragen. Eine Erdung ist nicht erforderlich, da «instagrid ONE» nach IEC-Schutzklasse II ausgelegt ist. Zudem ist «instagrid ONE» von –20 °C bis +60 °C einsatzfähig – und ­damit effektiv ganzjahrestauglich.

© HerstellerDie mobilen Akkus sind sehr kompakt und finden überall ihren Platz.Die mobilen Akkus sind sehr kompakt und finden überall ihren Platz.Ist der mobile Akku leer, kann er innert rund zweieinhalb Stunden wieder voll aufgeladen werden. Ist dies erledigt, kann «instagrid ONE» laut Herstellerin während mindestens drei Jahren ge­lagert werden, ohne dass die darin gespeicherte Energie schwindet. Einzige Voraussetzung: Der Bedienschalter muss in die Position «Transport» gestellt werden, wodurch eine ­effektive galvanische Trennung erfolgt – ein ­Sicherheitsfeature, das andere Akkus nicht bieten.

Vision «Bewegliche Grossspeicher»

Noch in der Entwicklung befindlich sind Grossbatterien mit bis zu 540 kWp Leistung, die per Pritschenwagen, ­Anhänger oder Lkw zum Einsatzort gefahren werden. ­Ausgerüstet mit einem integrierten Steuersystem sollen
sie dereinst die ­lückenlose Steuerung und Kontrolle eines gesamten Energie­systems am Einsatzort ermöglichen – ganz ohne fossil betriebene Generatoren.

Mehr Informationen gibt’s bei der Instagrid GmbH, Hermann-Hagenmeyer-Strasse 1, DE-71636 Ludwigsburg, www.instagrid.co.

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