© RegaNeu auch im Rega-Stiftungsrat aktiv: FDP-Nationalrätin Petra Gössi.Neu auch im Rega-Stiftungsrat aktiv: FDP-Nationalrätin Petra Gössi.© RegaDer Tessiner Arzt  PD Dr. med. Gabriele Casso ist neu Mitglied des Rega-Stiftungsrats.Der Tessiner Arzt PD Dr. med. Gabriele Casso ist neu Mitglied des Rega-Stiftungsrats.Ende 2022 wurden die Küssnachter FDP-Nationalrätin Petra Gössi und der Tessiner Arzt PD Dr. med. Gabriele Casso in den Rega-Stiftungsrat gewählt. Zudem teilte die Schweizerische Rettungs­­­­flug­wacht Rega mit, dass sie zwischen 2024 und 2026 ihre gesamte Helikopterflotte erneuern wird.

Bei den Gesamterneuerungswahlen am 24. November 2022 nahm der Stiftungsrat der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega Ersatzwahlen für die zurücktretenden Stiftungsräte Dr. Gabi Huber und Dr. med. Marco Maggiorini vor. Neu ins oberste strategische Gremium der Rega gewählt wurden FDP-Nationalrätin Petra Gössi und PD Dr. med. Gabriele Casso.

Die 1976 geborene Petra Gössi aus Küssnacht am Rigi amtet seit 2011 im Nationalrat, war von April 2016 bis Oktober 2021 Parteipräsidentin der FDP Schweiz und engagiert sich als selbstständige Unternehmens- und Strategie­beraterin. PD Dr. med. Gabriele Casso ist Jahrgang 1971 und seit 2012 stellvertretender Leiter des Departements für Anästhesie und Intensivmedizin am Istituto Cardiocentro Ticino in Lugano.

21 neue Rettungshelikopter bis 2026
Nachdem die Rega im März 2022 neun Rettungshelikopter der neuesten Fünfblattversion des Typs H145 von Hersteller Airbus Helicopters beschafft hatte, unter­zeichnete sie im Dezember 2022 einen Kaufvertrag für zwölf weitere Rettungs­helikopter desselben Typs. Diese sollen ab 2024 als Ersatz für die bestehende, 2009 beschaffte AW109SP-«DaVinci»-Flotte auf den Gebirgsbasen der Rega im Einsatz stehen. Bis 2026 soll die Gesamterneuerung der Helikopterflotte abgeschlossen sein.

Laut Rega-CEO Ernst Kohler werde damit sichergestellt, «dass die Rega auch in den nächsten 15 Jahren zuverlässig und professionell medizinische Hilfe aus der Luft bringen kann». Überdies gingen mit dem Entscheid für eine Einheitsflotte ein reduzierter Wartungsaufwand sowie Einsparungen bei der Beschaffung und Bewirtschaftung von Ersatzteilen einher. Zugleich reduziere sich der Trainingsaufwand der Crews und Synergien könnten noch besser genutzt werden – bei gleichzeitigem Erhalt der hervorragenden Verfügbarkeit der Flotte.

© RegaVertragsunterzeichnung in luftiger Höhe im Eiger-Express: Dr. Wolfgang Schoder, General Manager Airbus Helicopters Deutschland, und Ernst Kohler, CEO Rega.Vertragsunterzeichnung in luftiger Höhe im Eiger-Express: Dr. Wolfgang Schoder, General Manager Airbus Helicopters Deutschland, und Ernst Kohler, CEO Rega.Laut Rega bietet das Fünfblattrotor-Modell des Typs H145 dank seiner ­hohen Leistung wertvolle Vorteile bei Einsätzen im Hochgebirge. Auch sei die Kabine besonders grosszügig bemessen – mit ausreichend Platz für medizinische Geräte und allfällige medizinische Interventionen, was vor allem bei Verlegungsflügen von Intensiv­patienten wichtig ist. Zudem entwickelt Hersteller Airbus Helicopters eigens für die Rega ein Navigations- und ­Avionik-System, das es erlaubt, künftig auch bei schlechtester Sicht in engen Tälern oder anspruchsvollem Terrain Instrumentenflugverfahren einzu­setzen.

Insgesamt investiert die Rega rund 200 Millionen Franken in die Beschaffung der 21 neuen Rettungshelikopter – die Kosten für medizinische Ausrüstung, Ausbildung sowie Ersatzteile eingeschlossen. Die ausgemusterten Maschinen des Typs AW109SP «Da Vinci» sowie die Vierblattrotor-Modelle des Typs Airbus H145 wird die Rega veräussern.

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