© HerstellerDas kompakte und leichte TraffiStar 390 wurde konsequent  für den Wechselbetrieb entwickelt und bietet höchste Flexibilität bei der Geschwindigkeits- und Rotlichtüberwachung.Das kompakte und leichte TraffiStar 390 wurde konsequent für den Wechselbetrieb entwickelt und bietet höchste Flexibilität bei der Geschwindigkeits- und Rotlichtüberwachung.Die 1952 in Uster gegründete Multanova AG war das erste Schweizer Unternehmen, das Radargeräte entwickelte und herstellte. Seither gehört das 2016 in die JENOPTIK Traffic Solutions Switzerland AG umfirmierte Unternehmen zu den Top-Lieferanten von Polizeikorps und Kommunen in aller Welt.

Wer zu schnell fährt oder andere Verkehrsregeln miss­achtet, bekommt es mit der Polizei zu tun – dank Hightech aus ­Uster. Dort startete vor 70 Jahren die Multanova AG mit der Entwicklung und der Produktion von Geschwindigkeitsmessgeräten, die rasch das Interesse von Behörden und Kommunen in aller Herren Länder weckten. Einerseits, weil die Geräte genau und zuverlässig sind. Andererseits, weil hierzulande das Eidgenössisches Institut für Metrologie (METAS) für die Über­prüfung aller neuen Messmittel – auch Blechpolizisten – zuständig ist. Erteilt dieses seinen amtlichen Segen, kommt das einer international gültigen Empfehlung gleich. Denn bis heute gilt:

Was in der Schweiz amtlich abgesegnet ist, funktioniert!

Entsprechend rasch wurde Multanova zur Weltmarke sowie zum Haus- und Hof-Lieferanten der Schweizer Verkehrsüberwachung. Das hat sich bis heute nicht geändert – auch wenn die Firma seit 2016 als JENOPTIK Traffic Solutions Switzerland AG firmiert und Teil der in Monheim (DE) domizilierten «Smart Mobility Solutions»-Division von Jenoptik ist.

© Jörg RothweilerRalf Schuhmacher,  Managing Director der JENOPTIK  Traffic Solutions Switzerland AG,  neben einem einstigen Besteller,  dem MultaRadar 6F von 1984.Ralf Schuhmacher, Managing Director der JENOPTIK Traffic Solutions Switzerland AG, neben einem einstigen Besteller, dem MultaRadar 6F von 1984.Mehr als nur Geräte

Mit dem Aufstieg zum Global Player wuchs auch das An­gebot der JENOPTIK Traffic Solutions Switzerland AG. Diese entwickelt und produziert ihre Geräte nach wie vor in Uster – und bietet rund um diese vielfältiges Outsourcing-Service für die Verkehrsüberwachung an – insbesondere für Gemeinden, wie Ralf Schuhmacher, Geschäftsführer der JENOPTIK ­Traffic Solutions Switzerland AG, erklärt: «Unter dem Label können unsere Kunden alles ­Benötigte ordern – von der Gefahren- und Risikoanalyse über die Entwicklung passgenauer Konzepte bis zu massgeschneiderten Systemlösungen.»

Dabei übernimmt JENOPTIK nicht nur Installation, ­Wartung und Instandhaltung der Geräte, sondern bietet auch Hand bei der gerichtssicheren und datenschutzkonformen Aufbereitung und Auswertung der damit erfassten Daten. «So wird ein kontinuierlicher Messbetrieb realisiert – ohne hohe ­Investitionskosten», sagt Ralf Schuhmacher.

Institutionen, welche die Verkehrsüberwachung selbst erledigen und dazu Geräte von JENOPTIK mieten oder kaufen, können ihre Anwender direkt bei JENOPTIK schulen lassen. Zudem erhalten sie den für die jederzeitige Einsatzbereitschaft der Systeme nötigen Service- und Technik-Support.

Geschwindigkeits- und Rotlichtüberwachung

Das wichtigste Marktsegment von JENOPTIK sind ­stationäre, semistationäre sowie mobile Lösungen für die Geschwindig­keits- und Rotlichtüberwachung. Diese arbeiten wahlweise mit Laser-, Radar- und Schleifensensoren. Zudem bietet das Unternehmen auch «Section Control»-Lösungen zur Erfassung von Durchschnittstempi an.

«Für stationäre Einsätze perfekt geeignet ist das TraffiStar SR590 mit 3D-Tracking-Radar-Antenne», erläutert Ralf Schuhmacher. «Dieses Gerät erlaubt die zeitgleiche Geschwindigkeits- und Rotlichtkontrolle über bis zu vier Fahrspuren und drei unterschiedliche Rotlichtphasen hinweg. Es verfügt über Front- und Heckfotografie (5 und 11 MP) und kann bis zu 22 Fahrzeuge gleichzeitig messen.»

Sind Induktionsstreifen in der Fahrbahn verbaut, kommt das TraffiStar SR520 zum Zug. Dieses nimmt wie das TraffiStar SR590 bis zu zwei Fotos pro Sekunde und 42 Sequenzbilder auf und ist für Tempi bis 250 km/h zugelassen.

Für semistationäre Einsätze gibt es das 3D-Radar-Gerät TraffiStar SR590 als Anhängerlösung. «Das System verfügt über einen elektrohydraulischen Absenk- und Hebemechanismus, kann von einem normalen PW gezogen werden, misst in zwei Fahrtrichtungen und kann von einer Einzelperson innert Minuten positioniert und in Betrieb ­genommen werden», betont Ralf Schuhmacher.

© Jörg RothweilerAus der Schweiz für die Schweiz: Produktion und Wartung werden hierzulande erledigt – in Uster im Zürcher Oberland.Aus der Schweiz für die Schweiz: Produktion und Wartung werden hierzulande erledigt – in Uster im Zürcher Oberland.TraffiStar SR390 – speziell für den Wechselbetrieb konzipiert

Dann zeigt er uns die jüngste Entwicklung, das seit 2020 erhältliche TraffiStar SR390: «Dieses radarbasierte System ist unsere flexible Lösung für die nicht-invasive, bidirektionale Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachung, denn es wurde gezielt für den Wechselbetrieb entwickelt», erklärt er. «Alle Kernkomponenten des sieben Kilogramm leichten Geräts sind in einem MiniRack eingebaut. So wird eine ­einfache und schnelle Rotation zwischen Gehäusen, Anwendungen und Standorten möglich – im stationären wie auch im mobilen Einsatz mit Stativ oder als Fahrzeugeinbau.» In allen drei Anwendungsszenarien erlaubt das TraffiStar SR390 die simultane Überwachung mehrerer Fahrspuren in beiden Richtungen. Es schiesst Heck- und/oder Frontaufnahmen sowie bei Bedarf automatisch ein zweites Foto. Optional zeichnet eine digitale Videokamera Ereignisse vor und nach einem Vorfall auf, was eine kontinuierliche Überwachung ermöglicht – 24/7.

Für den hochmobilen Einsatz hat JENOPTIK das Handlasergerät TruCam 2 im Portfolio: Dieses erfasst Fahrzeuge auf bis zu 350 Meter Distanz, bietet verschiedene Messmodi und schiesst dank Nachtfilter – einem Mix aus Lader und IR-Strahler – auch bei Dunkelheit sehr hochwertige Fotos.

Automatische Kennzeichenüberwachung

Bei Technologien zur automatischen Kennzeichenerfassung hat JENOPTIK dank der 2014 erfolgten Akquise der in diesem Segment führenden Firma Visionics (England) ebenfalls die Nase vorn: mit Systemen, die eine Hochleistungskamera des Typs «Vector2» mit einer KI-Lösung kombinieren. «Die kompakten Kameras sind mit GPS-Uhr, Kompass, Beschleunigungsmesser und drei Lichtsensoren ausgerüstet und können Fahrzeugkennzeichen über mehrere Fahrspuren hinweg erfassen – am Tag ebenso wie bei Nacht. Die Erfassung funktioniert absolut zuverlässig. Auch dann, wenn Fahrzeuge sie mit hoher Geschwindigkeit passieren, und unabhängig davon, ob die Kennzeichen lateinische, arabische oder kyrillische Buchstaben haben», sagt Ralf Schuhmacher.

Kombiniert sind die Kameras mit einer Deep-Learning-Soft­ware. «Diese steigert sowohl Leserate als auch Erfassungsqualität und sorgt dafür, dass die Kameras die Syntaxinformation sowie die Länderkennung identifizieren. Zudem klassifiziert sie erfasste Fahrzeuge in PWs, Transporter, LKws, Busse und Zweiräder», erklärt Ralf Schuhmacher.

Derart ausgerüstet sind die Systeme für die Detektion von Geschwindigkeitsverstössen (mehrere Spuren parallel) ebenso geeignet wie für die Bereiche Grenz-, Maut-, Zugangs- und Abschnittskontrolle, Parkplatzbewirtschaftung und in der Bekämpfung der organisierten Kriminalität.

Alkoholmessgeräte

Abgerundet wird das Portfolio der JENOPTIK Traffic ­Solutions Switzerland AG durch das von der Firma Intoximeter entwickelt Alkoholmessgerät AlcoSensor FST. Dieses liefere, erklärt Ralf Schuhmacher, «auch bei wiederholter Messung sehr genaue, beweissichere Ergebnisse, erkennt den Alkoholgehalt in der Raumluft und bietet dank Einhandbedienung klare Vorteile hinsichtlich der Sicherheit der Anwender».

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