Auf der INTERSCHUTZ 2022 wird die Initiative «CO macht KO» für die Prävention von Kohlenmonoxidvergiftungen vorgestellt. Wir haben nachgehakt, weshalb dieses Gas so gefährlich ist, ob es wirklich durch Wände diffundieren kann und was Kanarienvögel mit der Problematik zu tun haben.

Werden die Tage wärmer und länger, machen sich Feuerwehrleute, Sanitäter*innen und Notärztinnen*Notärzte Sorgen. Denn nicht nur während der Heizperiode, sondern vor allem an heissen Sommertagen müssen sie vermehrt ausrücken, weil Menschen lebensgefährliche Kohlenmonoxidvergiftungen erlitten haben. Der Grund sind einerseits Defekte an Feuerungsanlagen sowie undichte oder verstopfte Kamine und Schornsteine. Aber auch in Innenräumen oder auf gedeckten Balkonen oder Terrassen sowie in Gartenlauben genutzte Holzkohlegrills, Stromaggregate, Heizpilze und Shishas können lebensgefährlich hohe CO-Konzentrationen erzeugen. Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist die Sogwirkung mobiler Klimageräte oder Dunstabzugshauben, die Abgase aus dem Kamin oder Grill ins Haus hineinzieht.

Kohlenmonoxid kann man weder sehen noch riechen oder schmecken – und es löst weder Husten noch akute Atemnot aus. Zudem bindet es irreversibel ans Hämoglobin im Blut, wodurch kein Sauerstoff mehr an diesem andocken kann. Das macht es besonders heimtückisch.

Das passiert bei einer CO-Vergiftung

Wer zu viel CO einatmet, fühlt sich zunächst müde und schwindlig. Dann kommt es zu Übelkeit, Kopfschmerzen, Herzrasen, Verwirrtheit, Muskelschwäche und Bewusstlosigkeit. Oft können Betroffene daher den kontaminierten Raum nicht mehr selbstständig verlassen. Und selbst wenn sie rechtzeitig gerettet werden, ist die Gefahr nicht gebannt. CO provoziert Spätfolgen! Etwa zehn Prozent aller Vergifteten erleiden innert maximal fünf Jahren einen Herzinfarkt, etwa ein Drittel mässig bis schwer vergifteter Personen dauerhafte Herzfunktionsstörungen. Auch Psychosen, Lähmungen, eine atypische Parkinsonerkrankung sowie ­erhöhte Langzeit-Sterblichkeit sind nachgewiesen.

© Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-VergiftungenDie Zahl der Kohlenmonoxidvergiftungen in den Sommermonaten steigt seit Jahren – nicht zuletzt durch die Nutzung von Kohlegrills in geschlossenen Räumen.Die Zahl der Kohlenmonoxidvergiftungen in den Sommermonaten steigt seit Jahren – nicht zuletzt durch die Nutzung von Kohlegrills in geschlossenen Räumen.CO diffundiert sogar durch Beton

Erschreckend ist, dass Kohlenmonoxid rasch ganze ­Gebäude durchdringt – und selbst vor der Nachbarswohnung nicht haltmacht. Wissenschaftler *innen des Instituts für Brand- und Katastrophenschutz in Heyrothsberge bei Magdeburg warnen: CO dringt problemlos selbst durch dickere Betonwände und Steinmauern, Decken und Fussböden! So kann ein einziger Heizpilz auf dem Balkon die Menschen in einem kompletten Mehrfamilienhaus in Gefahr bringen.

Neben dem Verbrennen von Kohle, Holz, Gas oder Öl gibt es zwei oft unterschätzte CO-Quellen: einerseits Holzpelletslager in Häusern mit Pelletsheizung und andererseits durch Wespen-, Hornissen- oder Vogelnester ganz oder teilweise abgedeckte respektive verstopfte Schornsteine und Kamine.

Kanarienvögel als Frühwarnsystem

Dabei haben ausgerechnet Vögel – namentlich Kanarienvögel – einst viele Menschen vor einer tödlichen Kohlenmonoxidvergiftung gewarnt! Bevor es CO-Messgeräte gab, nahmen Bergleute in kleinen Käfigen Kanarienvögel mit zur Arbeit im Stollen. Hörten die gelb gefiederten Flattermänner, die besonders empfindlich auf CO reagieren, auf zu singen respektive fielen diese innert weniger Minuten tot von ihrer Stange, blieb den Minenarbeitern meist gerade noch die Zeit, sich in Sicherheit zu bringen.

In Erinnerung an dieses wirksame, wenngleich für die Vögel meist tödlich endende tierische Frühwarnsystem stand ein Kanarienvogel Pate für das Logo der Kampagne «CO macht KO».

Leitlinie für Rettungs- und Einsatzkräfte

Übrigens: Die deutsche Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften AWMF hat im November 2021 die Leitlinie «Diagnostik und Therapie der Kohlenmonoxidvergiftung» publiziert. Diese richtet sich an die Fachpersonen der Rettungsdienste und Feuerwehren sowie das medizinische Fachpersonal in der ambulanten und stationären Versorgung. Sie kann unter www.awmf.org in der Rubrik «Leitlinien» heruntergeladen werden. Mehr Infos zur Kampagne «CO macht KO» gibt’s auf
www.co-­macht-ko.de und auf der Interschutz 2022 in Halle 13.

Pascal Jaggi trat am 1. August 2021 seine Verantwortung als CEO  der Swissphone-Gruppe an. Pascal Jaggi trat am 1. August 2021 seine Verantwortung als CEO der Swissphone-Gruppe an. Pascal Jaggi trat am 1. August 2021 seine Verantwortung als CEO der Swissphone-Gruppe an. Kurz zuvor, am 15. Juli 2021, hatte das Unternehmen die instaSolution AG übernommen. Wir sprachen mit Pascal Jaggi über die strategische Bedeutung dieser Akquise, den Pager der Zukunft – und eine Überraschung an der INTERSCHUTZ 2022.

Herr Jaggi, die Swissphone Wireless AG wurde 1969 als Familienunternehmen gegründet, feierte 2019 ihr 50-Jahre-Jubiläum und wurde danach in die Swissphone-Gruppe überführt. Im Sommer 2021 haben Sie das Ruder übernommen, kurz zuvor wurde die instaSolution AG akquiriert. Wird in den zweiten 50 Jahren alles neu bei Swissphone?

Pascal Jaggi: Sicher nicht unmittelbar – aber mittelfristig streben wir tatsächlich eine Transformation an. Getrieben wird diese durch die Digitalisierung und deren teils disruptive Technologien. Als zukunftsgerichtetes, multinational agierendes Unternehmen müssen wir technologische ­Chancen erkennen und in Vorteile für unsere Kunden ummünzen. Nur wer an der Spitze der technologischen Entwicklung agiert, hat auch im Markt die Nase vorn.

Was bedeutet das für die Blaulichtorganisationen, die ja in den vergangenen rund 50 Jahren im Fokus der Tätigkeit von Swissphone standen?

Die Versorgung von Behörden und Organisationen mit ­Sicherheitsaufgaben – und seit einigen Jahren vermehrt auch Industrie, Bildungs- und Gesundheitsinstitutionen, Verwaltungen und Gemeinden – mit robusten, ausfallsicheren Pagern und Alarmierungslösungen war, ist und bleibt unser Kerngeschäft. Wir verzeichnen in diesen Bereichen nach wie vor ein organisches Wachstum und wissen unseren technologischen Vorsprung und die Vorteile unseres hochverfügbaren Netzes zu nutzen. Allerdings steht Swissphone längst für viel mehr: Wir sind nicht erst seit heute oder ­gestern ein Anbieter für Gesamtlösungen – und zwar nicht nur im Bereich der Alarmierung, sondern für das gezielte, durchgängige und wirkungsvolle Critical Incident Management (CIM).

Letzteres erfordert das Beherrschen von zwei Ebenen: Man muss die Alarmierung sicher auslösen und übermitteln – und danach das entsprechende Ereignis wirkungsvoll managen. Ebene 1 beherrscht Swissphone wie kaum ein anderer Anbieter. Ebene 2 bedingt jederzeitigen sicheren Zugriff auf eine leistungsstarke, hoch verfügbare CIM-Plattform. Entweder als Cloud-Lösung, lokal beim Kunden*bei der Kundin installiert (on premise) oder als hybride Lösung. Genau eine solche Plattform hat die instaSolution AG entwickelt und etabliert.

Entsprechend stärken und erweitern wir mit dem Kauf der instaSolution AG unser bestehendes Plattformengeschäft, um noch umfassendere Gesamtlösungen zur Bewältigung kritischer Ereignisse anzubieten.

Ein zentraler Trend der Digitalisierung ist das Internet der Dinge (IoT), das alle erdenklichen Dinge und Geräte mit dem Internet verbindet – vom Feuerlöscher bis zu Sensoren, die 24/7 den Zustand kritischer Infrastrukturen überwachen. Welche Rolle spielen die Abermillionen Sensoren, die unsere Umwelt bereits heute überwachen, beim Critical Incident Management?

IoT ist weit mehr als nur ein Trend. Es ist eine von vielen, relativ jungen Technologien, welche die Zukunft prägen und – richtig angewendet – wesentliche Vorteile bringen werden. Auch für die Blaulichtkräfte. Das sage ich übrigens nicht aus einer gewissen Technikverliebtheit heraus, sondern basierend auf meiner jahrzehntelangen Erfahrung als Spezialist für ICT, Netzwerke, Infrastruktur und Cloud-Lösungen.

Das Problem ist bis anhin: Zwar wird nahezu alles, was gemessen und erfasst werden kann, auch tatsächlich gemessen und erfasst. Doch Daten allein sind wertlos. Erst die zielgerichtete Kombination und Analyse verleiht ihnen Bedeutung. Weil nur eine sinnstiftende Auswertung uns in die Lage versetzt, Situationen korrekt zu interpretieren und die richtigen Massnahmen zu ergreifen.

Es ist schön, dass IoT dem Menschen sehr viele Über­wachungsaufgaben abnimmt, denn Sensoren werden nie müde, sind immer konzentriert, schauen nie weg, lassen sich nicht ablenken. Andererseits können sie selbst nicht interpretieren, was sie sehen, detektieren und messen. Das heisst: Für das Management kritischer Ereignisse ist ein «Hirn», das erkennt, was gerade passiert, eminent. Dabei spielt der Mensch eine zentrale Rolle – ebenso wie künstlich intelligente Systeme, die ihn bei der schnellen Analyse unzähliger Datensätze, Bilder oder Videos unterstützen. Gekoppelt werden müssen Plattformen, die all dies leisten, mit stabilen, ausfallsicheren Netzen, um die Daten überhaupt zum «Hirn» übertragen zu können. Swissphone verfügt jetzt über beides: die Plattform und das Netz.

Apropos Netz: Swissphone setzt bei der Pager-Alarmierung bekanntlich auf ein eigenes, hochverfügbares Netz. Wie kann eine maximale Ausfallsicherheit im Bereich IoT dargestellt werden – und ist IoT nur bei stationären oder auch bei sich bewegenden Objekten anwendbar?

Bisher werden IoT-Anwendungen vorwiegend über proprietäre Standards abgewickelt, etwa über LoRa von Swisscom. Allerdings gibt es Alternativen, beispielsweise «mioty®». Das ist eine recht junge, vom Fraunhofer-Institut für integrierte Schaltungen (IIS) entwickelte LPWAN-Technologie für IoT-Geräte, die sehr hohen Anforderungen an Robustheit und Quality of Service genügen müssen. In Pilotprojekten konnte damit eine Datenübertragung über zig Kilometer realisiert werden – sogar zu Objekten, die sich mit Autobahntempo bewegen.

Im Wissen, dass wir ungeachtet unserer hohen technologischen Exzellenz auf ein Ökosystem starker Partner angewiesen sind, haben wir gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut einen Eurostars-Förderantrag für die Weiterentwicklung des mioty®-Standards für bidirektionale Anwendungen eingereicht – und unter 560 Bewerbern den Zuschlag erhalten.

Wer mehr zu mioty® erfahren will, findet auf https://news.swissphone.com/de-ch einen Bericht über ein Pilotprojekt der Axpo. Dieser zeigt sehr gut, wohin die Reise gehen wird.

Welche Möglichkeiten ergeben sich aus IoT-Lösungen für Blaulichtkräfte?

Wie viele Seiten dürfen wir füllen? Im Ernst: Die Chancen sind enorm. Wir hieven die Überwachung und den Schutz von Alleinarbeiter*innen auf einen neuen Level, behalten Einsatzkräfte auch unterwegs im Blick und können Verkehrsströme messen und so lenken, dass Rettungskräfte nie mehr in einen Stau kommen. Wir kennen jederzeit den Füllstand aller Löschwasserreservoirs und können Bilder von Überwachungskameras intelligent auswerten. So wissen die Einsatzkräfte, was sie am Einsatzort erwartet. Und die Entwicklung schreitet rasant voran – da kommt noch viel mehr.

Verlieren Pager und das altbewährte Netz von Swissphone damit irgendwann ihre Bedeutung?

Sicher nicht in den kommenden ein oder zwei Jahrzehnten, denn bei der Alarmierung stehen die Hochverfügbarkeit und Sicherheit über allem! Zudem erarbeiten wir auch in diesem Bereich ständig Verbesserungen. Stichworte dabei sind LTE, s.ONE-App (Fernprogrammierung der Pager over the air, Ressourcenmanagement) und 2-Wege-Fähigkeit. Die Arbeiten an der nächsten und besten Generation unserer s.QUAD-Pager sind weit gediehen. Erste Informationen wird es an der INTERSCHUTZ geben – in Halle 16 am Stand A08.

Dazu sei allen, die uns besuchen wollen, noch gesagt: Halten Sie nicht nach dem Bisherigen Ausschau, sondern nach dem Innovativen. Für die zweiten 50 der ersten 100 Jahre gönnt sich Swissphone nämlich in ein neues Erscheinungsbild.

Mehr Informationen:
Swissphone Wireless AG,
Fälmisstrasse 21, 8833 Samstagern, 044 786 77 70,
www.swissphone.com

© DRZDer am Deutschen Rettungsrobotik Zentrum DRZ entwickelte Roboter «D2» vor dem Robotik-Leitwagen der Feuerwehr Dortmund.Der am Deutschen Rettungsrobotik Zentrum DRZ entwickelte Roboter «D2» vor dem Robotik-Leitwagen der Feuerwehr Dortmund.In Dortmund werden mobile Robotersysteme und Drohnen für die zivile Gefahrenabwehr erforscht, entwickelt und erprobt – in einem im Oktober 2021 eröffneten «Living Lab», das knapp 3’000 Quadratmeter Versuchsfläche bietet.

Wenn Menschen nicht mehr weiterkommen – etwa aufgrund extremer Hitze, Gefahrstoffen, Kontamination, Wasser oder akuter Einsturzgefahr –, können «Blechkamerad*innen», also Roboter und Drohnen, eine Lösung sein. In Deutschland widmet sich der 2018 gegründete Verein Deutsches Rettungs­robotik-Zentrum e.V., kurz DRZ, der Erforschung und Entwicklung von Robotersystemen zur Unterstützung der Behörden und Organisationen mit Rettungs- und Sicherheitsaufgaben (BORS).

Gefördert wird der Verein mit rund 12 Millionen Euro vom Deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung. Getragen wird er von Anwender*innen, Industrie­part­ner­*in­nen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Für die Koordination sowie die nötige Praxisnähe zeichnet das Institut für Feuerwehr- und Rettungstechnologie der Feuer­wehr Dortmund verantwortlich. Deren Direktor Dirk Aschenbrenner ist auch Vorstandvorsitzender des Vereins DRZ.

Knapp 3’000 Quadratmeter grosses Living Lab

Als nationales Kompetenzzentrum der Forschung fungiert das im Oktober 2021 eröffnete «Living Lab» im Dortmunder Stadtteil Bodelschwingh. Dieses bietet moderne Labore, eine 1’300 Quadratmeter grosse Versuchshalle und rund 1’500 Quadratmeter Aussengelände für die Erprobung der Einsatztauglichkeit der entwickelten Systeme. Der Fokus liegt dabei auf den Leitszenarien Feuer, Einsturz & Verschüttung, Detektion von Gefahrstoffen und Hochwasser.

© DRZDirk Aschenbrenner, Direktor der Feuerwehr Dortmund und Vorstandsvorsitzender des DRZ (Mitte), freute sich, als «D2» anläss­lich der Eröffnung des Living Lab das rote Band durchtrennte.Dirk Aschenbrenner, Direktor der Feuerwehr Dortmund und Vorstandsvorsitzender des DRZ (Mitte), freute sich, als «D2» anläss­lich der Eröffnung des Living Lab das rote Band durchtrennte.Aktuell gibt es vier DRZ-Roboter

Der kleinste und leichteste Roboter, «D1», ist eine von der Universität Bonn entwickelte Multicopter-Drohne. Ausgerüstet mit Laserscanner, zwei Tiefen- und einer Infrarot­kamera, GPS, Barometer, Kompass sowie weitreichenden Autonomiefunktionen dient «D1» der schnellen autonomen Lageerkundung. Brandherde, Lebewesen und Objekte werden detektiert und in der mithilfe des Laserscanners und GPS-Daten erstellten Karte verortet.

«D2» ist ein Raupenroboter, der Treppen steigen und sogar Türen öffnen kann. Bestückt ist er mit einem von der TU Darmstadt entwickelten Autonomiemodul. Dieses umfasst sieben Kameras (3 x Tiefenbild, Wärmebild, Weitwinkel, Tele und 360 -Grad), Intertialsensorik, GNSS-Modul sowie einen rotierenden 3D-Lidar zur Echtzeiterfassung der 3D-Geometrie und der Positionsschätzung des Roboters. Von der TU Darmstadt im DRZ entwickelte Assistenzfunktionen ermöglichen es «D2», unbekannte Umgebungen in ein 3D-Modell zu transferieren, sich autonom fortzubewegen und Wärmequellen sowie Gefahrensymbole zu detektieren.

«D3» ist ein starker und flexibler Nutzlastträger, der dank Kettenantrieb nahezu überall hinkommt. Das Fraunhofer-Institut hat für den «D3» ein Modularisierungskonzept entwickelt, dank welchem der Roboter mit unterschiedlichsten Modulen und Aufbauten bestückt werden kann, beispielsweise für Thermalaufklärung, Vitalzeichenerkennung, Roboterkontrolle, Lokalisation sowie interoperable Kommunikation und Transport.

«D4», eine schnelle, modulare Plattform für Indoor-Einsätze in Industrieanlagen, wurde von der FH Dortmund in Zusammenarbeit mit Minimax Viking entwickelt. Der Roboter kann selbst schwerere Lasten rasch zum Einsatzort bringen und Brände selbstständig mit Löschmittel bekämpfen. Zudem kann er, wie der «D3», mit diversen Modulen und Aufbauten bestückt werden. Integrierte Sicherheitssysteme wie Laserscanner, Nothaltsystem und Signalbeleuchtung ermöglichen den sicheren Einsatz von «D4» innerhalb von Industrieanlagen.

200’000 Euro teurer Leitwagen

© DRZAuf dem Aussengelände des Living Lab des DRZ können die entwickelten Roboter – hier der «D2» und der «D3» – unter reellen Bedingungen erprobt werden.Auf dem Aussengelände des Living Lab des DRZ können die entwickelten Roboter – hier der «D2» und der «D3» – unter reellen Bedingungen erprobt werden.Für den mobilen Einsatz der Roboter nutzt das DRZ parallel zu den Robotern einen Robotik-Leitwagen (RobLW). Dieser basiert auf dem Mercedes Sprinter, nimmt die Roboter samt Zubehör auf und ist mit der nötigen IT sowie eigener Funkzelle (Blaulicht/Tetrafunk) und Stromaggregat ausgerüstet.

Dirk Aschenbrenner, Vorstandsvorsitzender des DRZ-Trägervereins und Direktor der Feuerwehr Dortmund, ist überzeugt: «Zur Beherrschung der in unserer Gesellschaft zunehmend komplexer und gefährlicher werdenden Schadenslagen sind Rettungskräfte zunehmend auf die Unterstützung durch robotische und digitale Systeme angewiesen.»

Ohne das Miteinander geht nichts

Um diese zu entwickeln, müssten laut Aschenbrenner «Anwender*innen, Wissenschaft und Forschung sowie Industrie und Hersteller*innen eng kooperieren – von der Bedarfserhebung bis zur Implementierung der Systeme in die Praxis». Dabei, so Aschenbrenner, brauche es nicht nur Entwicklungsintelligenz, sondern auch eine wirksame Transferexzellenz, um die Systeme schneller in die Anwendung zu bringen. Dazu gehöre auch, den Markt der Gefahrenabwehr durch entsprechende Normierung, Standardisierung und Qualifizierung sowie entsprechende finanzielle Förderung auf eine schnelle Verbreitung robotischer und digitaler Systeme vorzubereiten und einzustellen. Zudem dürfen die Schulung und Weiterbildung der Einsatzkräfte nicht vernachlässigt werden – weshalb dem Living Lab ein Schulungszentrum angegliedert ist – inklusive eines Indoor-UAV-Pilot-Skills-Parcours für die Ausbildung und das Training von Drohnenpilot*innen.

© DRZDer «D4» ist mit knapp 1,80 Meter Länge und rund 450 Kilo­gramm Gewicht der aktuell grösste Roboter des DRZ.Der «D4» ist mit knapp 1,80 Meter Länge und rund 450 Kilo­gramm Gewicht der aktuell grösste Roboter des DRZ.

Mitglied beim Verein DRZ können grundsätzlich alle an der Robotik interessierten Organisationen und Institutionen werden. Mehr Infos gibt’s beim Verein Deutsches Rettungsrobotik-Zentrum e.V., Rohdesdiek 32, D-44357 Dortmund, www.rettungsrobotik.de – und auf der INTERSCHUTZ in Halle 17 am Stand D06.

© Swiss Block AGDas flexibel gestaltbare Werkleitungs- und Kabelüberführungssystem von SwissBlock baut sehr schmal und ermöglicht bis zu 18 Meter Spannweite.Das flexibel gestaltbare Werkleitungs- und Kabelüberführungssystem von SwissBlock baut sehr schmal und ermöglicht bis zu 18 Meter Spannweite.Was mit Steckbausteinen im Kleinen funktioniert, wird mit modularen Betonblöcken zur gesamtheitlichen Systemlösung im Grossen: Mit SwissBlock®-Systemsteinen kann man schnell und flexibel nahezu alles realisieren. Davon profitieren auch Blau- und Gelblichtorganisationen.

Rettungs- und Einsatzkräfte wissen, was ein wirklich gutes Tool auszeichnet: Es ist robust und durchdacht konstruiert. Es ist vielseitig und flexibel einsetzbar. Es hat System, ist einfach, sicher und wirkungsvoll in der Anwendung – und jederzeit an jedem Ort in der situativ benötigten Menge verfügbar. «All diese Attribute treffen auf SwissBlock®-System­steine zu. Das macht sie zum perfekten Einsatz­mittel für Blau- und Gelblichtkräfte», erklärt Florian Weber. Er hat 2012 die Swiss Block AG gegründet und 2020 Peter Tanner als Teilhaber und Geschäftsführer an Bord geholt.

Nachhaltig, flexibel, robust und schnell verfügbar

Letzterer zeigt auf einen der massiven, an überdimensionierte Stecksteine erinnernden Betonblöcke und sagt: «Bei unserem Produkt gilt die Regel: «Je simpler etwas aussieht, umso durchdachter ist es» zu 100 Prozent. So werden die Blöcke aus normiertem Frisch- oder Recyclingbeton gefertigt – aus einem Guss und absolut masshaltig. Das garantiert Dauerhaftigkeit und Passgenauigkeit. Zudem verfügen sie über eigens entwickelte, EMPA-geprüfte, einbetonierte SwissLoop®-Systemanker. Diese erleichtern das Versetzen der Blöcke, da nur ein handelsübliches Kettengehänge benötigt wird. Zudem dienen die Systemanker auch als Anschlags- oder Befestigungspunkte für Ballastierungen und die SwissBlock®-Adapter. Diese und die modularen BaseX®-Ballastierungssysteme sind exklusive Lösungen, welche das Einsatzspektrum deutlich erweitern und die Anwendung besonders einfach gestalten. Nicht zuletzt sind SwissBlock®-Systemsteine überall jederzeit schnell verfügbar – dank unseres Herstellernetzwerks mit 30 lokalen, über die ganze Schweiz verteilten Produzenten.»

© Swiss Block AGDie aus hochwertigem Frisch- oder Recyclingbeton in einem Guss gefertigten Blöcke sind dank einbetonierter SwissLoop®-Systemanker besonders leicht zu handhaben.Die aus hochwertigem Frisch- oder Recyclingbeton in einem Guss gefertigten Blöcke sind dank einbetonierter SwissLoop®-Systemanker besonders leicht zu handhaben.Vielseitige Anwendungsszenarien

Auf die Frage, welche Anwendungsszenarien es für SwissBlock®-Systemsteine im Bereich von Arbeit der Blau- und Gelblichtkräfte gibt, sagt Florian Weber: «Die Band­breite ist enorm. Beispielsweise ermöglichen sie die tempo­räre Signalisation von Parkverboten, Umleitungen oder Tempolimiten. Zudem sind sie perfekt für die stabile Errichtung von Solarleuchten. Mit diesen kann jedwedes Areal ausgeleuchtet werden – Parkflächen, Trainingsgelände, Zufahrten oder Zugänge. 2021, bei der Flutkatastrophe in Deutschland, als die gesamte Infrastruktur zerstört wurde, kamen solche Leuchten zum Einsatz.» In Kombination mit dem BaseX®-System stehe überdies ein einzigartig flexibles und stabiles Werkleitungs- und Kabelüberführungssystem zur Verfügung. «Es ist stabil, baut mit 50 Zentimeter schmäler als andere Lösungen und ermöglicht bis zu 4,8 Meter Durchfahrtshöhe bei bis zu 18 Meter Spannweite. So können Fuss- und Fahrwege freigehalten werden – und Leitungen, Kabel oder Feuerwehrschläuche werden optimal geschützt», betont Florian Weber.

Schutz gegen Terror

Ein weiteres Anwendungsfeld ist die Absicherung von Gebäuden, Festarealen, Fussgängerzonen und anderen Arealen gegen von Fahrzeugen ausgehenden Risiken, namentlich Amokfahrten. «Die Blöcke sind einfach und schnell am entsprechenden Ort aufgebaut – und können dank der SwissBlock®-Adapter sowie Ankerstangen aus Stahl zu enorm widerstandsfähigen Anti-Terror-Barrikaden verbunden werden», betont Florian Weber. Doch auch kleine Einheiten aus ein bis fünf Blöcken verhindern zuverlässig, dass Fahrzeuge in nicht für sie erlaubte Bereiche einfahren können. «Werden die Fahrzeugbarrieren mit den erhältlichen Holzauflagen bestückt, dienen sie als robuste, weitgehend vandalismussichere Sitzbänke», erklärt Florian Weber. Auch ermöglichen sie dank in den Blöcken platzierbaren Wegtafeln die Orientierung. An Weihnachtsmärkten dienen sie als Christbaumständer, unter dem Jahr als Blumenständer oder als Halterung für Abfall- und Recycling­kübel. Das ermöglicht eine vielseitig nützliche Integration ins Ortsbild und verschleiert zugleich die wahre Aufgabe der Betonklötze. «So wird die öffentliche Sicherheit gesteigert, ohne dass bei empfindsamen Personen ein Gefühl von Verunsicherung provoziert wird. Und zugleich kann ein flexibler zusätzlicher Nutzen realisiert werden», betont Florian Weber.

© Swiss Block AGDie massiven Blöcke eignen sich hervorragend für den Bau von Anti-Terror-Barrieren. Diese können mit Holzauflagen als Sitzbänke genutzt und optisch kaschiert werden.Die massiven Blöcke eignen sich hervorragend für den Bau von Anti-Terror-Barrieren. Diese können mit Holzauflagen als Sitzbänke genutzt und optisch kaschiert werden.Perfektes Tool für den Zivilschutz

Dank ihrer flexiblen Kombinierbarkeit, gepaart mit einfachem Transport und hohem spezifischem Gewicht, eignen sich die maximal 900 Kilogramm schweren SwissBlock®-Systemsteine überdies hervorragend für den Schutz von Gebäuden, Arealen sowie Verkehrsflächen gegen Naturgewalten wie Erdrutsche, Steinschlag, Murgänge oder Überschwemmungen. Florian Weber erläutert: «Dank der statisch definierten Konnektoren können mit den Blöcken innert kürzester Zeit vertikal wie horizontal stabile, ausreichend hohe Mauerverbundwerke erstellt werden. So fällt der Aufbau von sicheren Hochwasserbarrieren, die auch Geschiebe und Schwemmholz standhalten, ebenso leicht wie die Errichtung von Mauerverbundwerken zum Schutz gegen Steinschläge, Murgänge oder Hangrutschungen.» Da die Blöcke massiv gegossen sind, ist Vandalismus (wie bei wassergefüllten Schläuchen) kein Thema. Zudem können sie nach dem temporären Ereignis wieder abgebaut und anderweitig verwendet werden, was die Flexibilität erhöht. Und sie sind günstig in der Anschaffung und zudem wartungsfrei. «Unser System kennt keine Abfall- und Entsorgungsproblematik», schmunzelt Florian Weber. «Wir lagern aktuell nicht benötigte Bauklötze auf den Arealen unserer Partnerbetriebe – und transportieren sie von dort genau da hin, wo sie benötigt werden. Dabei können wir dank des Herstellernetzwerks auch Hunderte Blöcke in kürzester Zeit mobilisieren.»

Expansion nach Deutschland

Angespornt vom Erfolg in der Schweiz erobert die Swiss Block AG nun den deutschsprachigen Wirtschaftsraum. «Mitte 2021 gründeten wir eine deutsche Tochtergesellschaft und haben bereits namhafte deutsche Herstellungs- und Vertriebspartner an Bord geholt. Auch in Südtirol haben wir schon einen Partner gefunden. Überdies sind wir seit 2021 offizieller und exklusiver Vertriebspartner der Magic Sky GmbH in der Schweiz für deren innovative Schirmsysteme», erklärt Florian Weber. Mit diesen können Über­dachungen von 10 bis 36 Meter Durchmesser und einer Traufkanten­höhe zwischen gut fünf bis acht Metern erstellt werden. «So können bei Anlässen, aber auch bei Schulungen und Ausbildungen im Freien überdachte Areale geschaffen werden – flexibel, einfach und schnell», sagt Florian Weber.

© Swiss Block AGPeter Tanner und Florian Weber vertreiben mit den SwissBlock®-Systemsteinen eine äusserst flexibel anwendbares Einsatzmittel für Gelb- und Blaulichtkräfte.Peter Tanner und Florian Weber vertreiben mit den SwissBlock®-Systemsteinen eine äusserst flexibel anwendbares Einsatzmittel für Gelb- und Blaulichtkräfte.

Wer mehr über die Möglichkeiten erfahren will, wendet sich an die Swiss Block AG, Chräbelstrasse 9, 6410 Goldau, Tel. 041 855 40 40, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.swissblock.com.

© Shiptec AGDas neue «Shiptec Professional 13», hier bei den abschliessenden Testfahrten, gleitet dank seiner speziellen Rumpfgeometrie mit bis zu  65 km/h übers Wasser.Das neue «Shiptec Professional 13», hier bei den abschliessenden Testfahrten, gleitet dank seiner speziellen Rumpfgeometrie mit bis zu 65 km/h übers Wasser.Die in Luzern ansässige Shiptec AG erhielt im Dezember 2020 vom Kanton Freiburg den Zuschlag für den Bau eines neuen Polizeieinsatzbootes für den Neuenburger- und den Murtensee. Anfang April 2022 wurde das 13 Meter lange Schiff ausgeliefert.

Schiffe für die Schweiz zu bauen, hat in Luzern eine lange Tradition. Bereits 1931 entstand dort im Auftrag der Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) das Motor­­schiff (MS) «Mythen». Das ist nicht nur schön, sondern setzte zu seiner Zeit dank Aluminiumleichtbau auch technisch neue Massstäbe. Nach dem Zweiten Weltkrieg und bis in die 2000er-Jahre hinein entstanden in Luzern zahlreiche weitere mittelgrosse und grosse Motorschiffe.

Am 1. Januar 2013 wurde der Schiffstechnikbereich der SGV in ein unabhängiges Unternehmen überführt. Es war die Geburtsstunde der heutigen Shiptec AG, einer Tochter­gesellschaft der SGV Holding AG. Das Unternehmen übernahm verschiedene Handels- und Support-Vertretungen etablierter Hersteller*innen für nautische Produkte – und konstruierte diverse topmoderne Motorschiffe wie die «MS Diamant» (2017) und den mit Hybridantrieb ausgerüsteten Passagierkatamaran «MS Bürgenstock».

Boote für Armee, Polizei und Feuerwehr

Doch nicht nur für die zivile Schifffahrt konstruiert, entwickelt und fertigt die Luzerner Werft Boote nach Mass. Auch die Armee, Polizeikorps, Feuerwehren und zivile Behörden vertrauen auf Boote aus Luzern (siehe Box). Jüngstes Mitglied im Kund*innenstamm ist der Kanton Freiburg: Ende 2020 gewann die Shiptec AG dessen Ausschreibung für den Bau eines neuen Polizeieinsatzbootes für den Neuenburger­see und den Murtensee.

© Shiptec AGDas komplett aus Aluminium gefertigte Boot wurde  in den Luzerner Produktionsstätten der Shiptec AG gebaut.  Die Kiellegung erfolgte am 27. Mai 2021.Das komplett aus Aluminium gefertigte Boot wurde in den Luzerner Produktionsstätten der Shiptec AG gebaut. Die Kiellegung erfolgte am 27. Mai 2021.Das erste in Eigenregie entwickelte Polizeiboot

Die Shiptec AG nutzte den Zuschlag für die Realisierung des ganz neuen, in Eigenregie entwickelten Polizeiboottyps «Shiptec Professional 13». Dieses Boot ist – typisch Shiptec AG – zur Gänze aus Aluminiumlegierungen in Marine-­Qualität gefertigt und wurde in Luzern entwickelt, konstruiert und gebaut – abgestimmt auf die spezifischen Bedürfnisse der Freiburger Polizei. Der Rumpf des Bootes, dessen Kiellegung am 27. Mai 2021 stattfand, ist schlank, also auf hohe Geschwindigkeiten ausgelegt, und so konzipiert, dass das
13 Meter lange und 3,61 Meter breite Boot trotz nur 1,05 Meter Tiefgang auch bei schwerem Wetter und Seegang jederzeit sicher im Wasser liegt. Dazu bei trägt auch die optimale Gewichts­verteilung mit dem mittig platzierten Steuerhaus. Weiterer Vorteil dieser Bauweise: Sowohl vor als auch hinter dem Steuerhaus bietet das Boot zwei grosse Arbeitsdecks. Rund um den Rumpf verläuft ein robuster Fender (Anprallschutz) und während das Vordeck durch eine hohe Reling abgesichert ist, präsentiert sich der stattliche 15 Quadratmeter messende hintere Deckbereich als komplett mit Aluminiumplatten eingefasster, sicherer Arbeitsbereich. Die Polizei­taucher­*innen werden sich freuen!

Top ausgerüstet, schnell und wendig

Ausgerüstet ist das Boot mit allem, was es für den Polizeieinsatz braucht – bei Tag und bei Nacht sowie bei guter wie schlechter Sicht. Neben Funk und GPS-Navigation ist auch ein Radar an Bord. Für Vortrieb sorgen zwei moderne,
380 PS starke Volvo-Penta-D6-380D-Motoren mit elektronischer Steuerung, Joystick-Bedienung und IPS-Antrieb S500 mit nach vorn gerichteten, kon­trarotierenden Propellern. Derart ausgerüstet ist das Schiff nicht nur schnell – bis zu 65 km/h sind möglich –, sondern auch sehr wendig. Bei Bedarf kann es sogar quer zur Schiffs­achse manövriert werden. Das erleichtert das sichere Anlegen ebenso wie das zielgerichtete Manövrieren bei hohem Seegang und in engen Wasserräumen.

Für Löscharbeiten ist das Boot mit einer Löschpumpe ausgerüstet. Zudem verfügt es über seitliche Schanzkleidtüren und eine absenkbare Arbeitsplattform, was Taucher- und Bergungseinsätze markant erleichtert.

Im April 2022 in Dienst gestellt

Im Frühjahr 2022, nach rund elf Monaten Bauzeit, wurde das Boot erstmals in Luzern eingewassert. Nach ausgiebigen Tests und Prüfungen sowie der Feinsynchronisation der beiden Motoren mit dem Steuerungssystem wurde es Anfang April ausgewassert und an seinen Bestimmungsort transportiert. Anschliessend fand die Schulung der Polizeikräfte mit dem neuen Einsatzmittel statt.

© Shiptec AGDas geräumige Achterdeck bietet viel Raum, ist speziell für den Tauchereinsatz konzipiert und daher unter anderem mit grossen Schanzkleidtüren ausgestattet.Das geräumige Achterdeck bietet viel Raum, ist speziell für den Tauchereinsatz konzipiert und daher unter anderem mit grossen Schanzkleidtüren ausgestattet.© Shiptec AGAnfang April 2022 wurde das Boot von Luzern  an seinen künftigen Einsatzort im Kanton Freiburg transportiert.Anfang April 2022 wurde das Boot von Luzern an seinen künftigen Einsatzort im Kanton Freiburg transportiert.

Auf der INTERSCHUTZ 2022 wird die Initiative «CO macht KO» für die Prävention von Kohlenmonoxidvergiftungen vorgestellt. Wir haben nachgehakt, weshalb dieses Gas so gefährlich ist, ob es wirklich durch Wände diffundieren kann und was Kanarienvögel mit der Problematik zu tun haben. Werden die Tage wärmer und länger, machen sich Feuerwehrleute, Sanitäter*innen und Notärztinnen*Notärzte Sorgen....
Pascal Jaggi trat am 1. August 2021 seine Verantwortung als CEO der Swissphone-Gruppe an. Kurz zuvor, am 15. Juli 2021, hatte das Unternehmen die instaSolution AG übernommen. Wir sprachen mit Pascal Jaggi über die strategische Bedeutung dieser Akquise, den Pager der Zukunft – und eine Überraschung an der INTERSCHUTZ 2022. Herr Jaggi, die Swissphone Wireless AG wurde 1969 als Familienunternehmen...
Was mit Steckbausteinen im Kleinen funktioniert, wird mit modularen Betonblöcken zur gesamtheitlichen Systemlösung im Grossen: Mit SwissBlock®-Systemsteinen kann man schnell und flexibel nahezu alles realisieren. Davon profitieren auch Blau- und Gelblichtorganisationen. Rettungs- und Einsatzkräfte wissen, was ein wirklich gutes Tool auszeichnet: Es ist robust und durchdacht konstruiert. Es ist...
In Dortmund werden mobile Robotersysteme und Drohnen für die zivile Gefahrenabwehr erforscht, entwickelt und erprobt – in einem im Oktober 2021 eröffneten «Living Lab», das knapp 3’000 Quadratmeter Versuchsfläche bietet. Wenn Menschen nicht mehr weiterkommen – etwa aufgrund extremer Hitze, Gefahrstoffen, Kontamination, Wasser oder akuter Einsturzgefahr –, können «Blechkamerad*innen», also...
Die in Luzern ansässige Shiptec AG erhielt im Dezember 2020 vom Kanton Freiburg den Zuschlag für den Bau eines neuen Polizeieinsatzbootes für den Neuenburger- und den Murtensee. Anfang April 2022 wurde das 13 Meter lange Schiff ausgeliefert. Schiffe für die Schweiz zu bauen, hat in Luzern eine lange Tradition. Bereits 1931 entstand dort im Auftrag der Schifffahrtsgesellschaft des...
Einsatzkräfte sind ständig unterwegs und auf absolut zuverlässige, robuste Ausrüstung angewiesen. Dazu gehört auch das Schuhwerk, das sicher, langlebig und komfortabel sein muss. Die von HAIX komplett in Europa gefertigten Schuhe und Stiefel für Polizei- und Militärkräfte erfüllen all diese Kriterien. Erleben Sie Haix live – auf der INTERSCHUTZ Halle 15, Stand H47 Polizist*innen haben viele...
1993 entwickelte Nik Keel das Belüftungssystem «Passat». Heute ist seine TB-Safety AG eine anerkannte Speziallieferantin von Belüftungssystemen und belüfteten Vollschutzanzügen. Wir sprachen mit dem Gründer über seine Motivation, die neuesten Produkte und aktuelle Entwicklungsprojekte. Herr Keel, 2023 werden Sie das 30-Jahr-Jubiläum der Markteinführung des ersten von Ihnen entwickelten...
NeoRescue® aus Unterentfelden wurde nach einem Brand auf der Neonatologie-Station eines Schweizer Spitals gegründet, mit dem Ziel, ein sicheres Evakuationsmittel für Säuglinge zu entwickeln. Auf der Interschutz 2022 feiert die Lifebox® nun Premiere. Säuglinge sind ebenso herzig wie hilflos – und benötigen besonderen Schutz. Erst recht, wenn sie evakuiert werden müssen. Doch genau da hapert es....
Knapp 1’200 Aussteller *innen aus aller Welt zeigen an der INTERSCHUTZ 2022 knapp 1’700 Produkte. Darunter befinden sich 99 Premieren. Wir stellen die wichtigsten, spannendsten und auch die skurrilsten Neuheiten, die es auf dem Messegelände ­ in Hannover zu bestaunen gibt vor. Weniger Belastung im Feuerwehreinsatz Die auf Schutz- und Einsatzkleidung für Feuerwehren sowie Systeme für den...
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