Die Auswertung der von uns von Dezember 2019 bis Ende März 2020 durchgeführten Leserumfrage zeigt: Wir sind auf gutem Weg, haben aber aus Sicht der Leserinnen und Leser noch Potenzial für mehr. Dieses werden wir nutzen.

An erster Stelle ein herzliches «Merci vielmol» an alle, die bei der Leserumfrage mitgemacht haben. Ihr Interesse ehrt uns, Ihre Meinung hilft uns. Wir wollen Blaulicht noch besser auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse ausrichten. Wir tun dies gerne – und transparent. Daher fassen wir die Resultate hier zusammen und erläutern, wie wir diese in noch mehr Qualität ummünzen wollen.

Auftritt, Nutzen und Konsum

Das 2019 konzeptionell und optisch modernisierte Magazin kommt gut an. 44 Prozent gefällt es nun «viel besser», 56 Prozent «etwas besser». Zudem ist der Nutzen von Blaulicht unbestritten und 87,5 Prozent finden die Artikel «oft sehr interessant». Wobei die «Flughöhe» stimmt, denn nur jeweils 6 Prozent erachten diese als «zu komplex» oder «zu trivial». Der Umfang von Blaulicht wird zu nahezu 100 Prozent als «genau richtig» bewertet.

Vorgesetzte, aufgepasst: Sie dürfen stolz auf Ihre Teams sein! Nicht einmal 10 Prozent lesen Blaulicht während der Dienstzeit. 16 Prozent nutzen die Pausen, mehr als 75 Prozent schmökern zu Hause und in der Freizeit. Das Gros liest dabei in der Regel mehrere Artikel, ein Fünftel gar «immer alle» Storys. Heisst: Drei von vier Blaulichtkräften beschäftigen sich dank Blaulicht auch ausserhalb des Jobs mit beruflich relevanten Themen. Chapeau!

Breites Interesse

Was ebenfalls ins Auge sticht: Blaulicht spricht – und das ist erklärtes Ziel – alle Blaulichtkräfte an. Angehörige von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten, Zivilschutz, kurz: von allen Sparten der BORS-Arbeit machten mit – in ausgewogenem Verhältnis. 60 Prozent taxieren den Themenmix von Blaulicht als «genau richtig», 30 Prozent als «vielleicht etwas polizeilastig, aber prinzipiell o.k.». Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Themenkreise «Polizei», «Feuerwehr» und «Rettung» mit je 75 bis 85 Prozent am meisten Interesse wecken, gefolgt von «Luftrettung» (60 %), «Militär» und «Grenzwache/Zoll (EZV)» (je 40 %). Bei den konkreten Inhalten rangieren «neue Einsatzmittel» und «Produktvorstellungen» zuoberst (80 %). Aber auch die Digitalisierung und Reportagen, die vertiefte Einblicke geben, werden geschätzt. Rund 40 Prozent der Leserschaft ist dabei wichtig, dass Blaulicht auch Neuheiten und Entwicklungen aus den Nachbarländern berücksichtigt.

Beliebteste Rubriken

Die Beliebtheit der Rubriken «News», «Test & Technik», «Mittel & Methoden», «Sicherheit» sowie «Aus- und Weiterbildung» hatten wir erwartet. Zwei Dinge indes haben uns überrascht. Erstens, dass 66 Prozent die bisher eher selten bediente Rubrik «Tipps & Tricks» sehr schätzen. Zweitens, dass ebenso viele das Rücklicht «witzig und unterhaltsam» und 10 Prozent es sogar «super» finden. Dennoch scheiden sich mehr Geister an den skurrilen Storys im Rücklicht als an den «Tipps & Tricks»: 30 Prozent könnten auf das Erste, aber nur rund 3 Prozent auf das Zweite verzichten.

Einhellige Zustimmung (97 %) erntet das Konzept der Themen­­schwerpunkte, rund 78 Prozent finden es wichtig, dass Blaulicht bei politischen Themen «Kante zeigt», und knapp 90 Prozent gestehen uns zu, dass wir hinter der Arbeit der BORS und den Einsatzkräften stehen und für sie alle ein zentrales Sprachrohr sein wollen, das wirklich etwas bewegt.

Dreisprachigkeit

Sehr gespannt waren wir auf Ihre Meinung zur Dreisprachigkeit von Blaulicht. Wir erachten diese – als gesamtschweizerisches Magazin – als unabdingbar, fragten uns aber, wie wir sie umsetzen sollen. Die Antwort ist deutlich: 62,5 Prozent der Leserschaft fänden es besser, wenn Blaulicht sprachgetrennt erscheint, mit identischen Inhalten für alle Sprachregionen.

Was uns beeindruckt hat, ist das Bewusstsein vieler, dass auch ein kostenfrei erhältliches Magazin wie Blaulicht einen Wert repräsentiert. Mehr als die Hälfte könnte sich nämlich vorstellen, Blaulicht auch dann weiter zu konsumieren, wenn das Abo dereinst vielleicht kostenpflichtig werden müsste.

Wir bringen Lösungen

Natürlich freuen sich die Redaktion und der Verlag über so viel positive Kritik. Augenscheinlich machen wir schon vieles richtig – und können nun dort, wo wir mangels Feedbacks unsicher waren, zielgerichtet Gas geben. Heisst konkret: Wir werden zwar auch künftig aufs Inland fokussieren, dabei das benachbarte Ausland aber öfter miteinbeziehen. Wir werden die Rubrik «News» ausbauen, verstärkt Produktneuheiten im Bereich Einsatzmittel vorstellen, öfters «Tipps & Tricks» liefern (Inputs willkommen, teilen Sie Ihr Know-how mit anderen) und eruieren, ob eine nach Sprachen separierte Produktion von Blaulicht realisiert werden kann – und ab wann.

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