Start in eine leuchtende Zukunft mit alt Bundesrat Adolf Ogi

Die Schweizer Firma mb-microtec ist in der Herstellung der selbstleuchtenden Lichttechnologie trigalight weltweit führend. Die Produktion der funktionalen Gaslichtquellen, die über Jahrzehnte leuchten, stellt besondere Anforderungen an ihre Produktionsstätte. Heute Donnerstag, 25. Oktober, wurde der einzigartige Neubau der mb-microtec in Niederwangen bei Bern eingeweiht. Ein Meilenstein für die Zukunft, findet der Gastredner, alt Bundesrat Adolf Ogi.

Das neue Produktionsgebäude der Firma mb-microtec unterscheidet sich nicht nur äusserlich von den anderen Bauten im Industriegebiet von Niederwangen bei Bern. Vor allem von innen ist der Neubau spektakulär. 23 Millionen Franken und drei Jahre Bauzeit wurden in das Projekt investiert.

Weltweit einzigartige Technologie

An den Bau werden höchste Ansprüche bezüglich Brand-, Erdbeben- und Einbruchschutz gestellt. Der Grund für diesen Aufwand: mb-microtec arbeitet mit Tritium, einem schwach radioaktiven Gas. Dieses wird in winzige, mit farbigem Zinksulfid beschichtete Glasröhrchen gefüllt. Die Schicht bringt die Elektronen, die das Tritium ausstrahlt, zum Leuchten ‒ und zwar über Jahrzehnte, ohne externe Energiequelle. Die Technologie hat mb- microtec selbst entwickelt und ist Marktführer in der Herstellung der weltweit kleinsten selbstleuchtenden Glasröhrchen, die unter dem Brand trigalight vertrieben werden, und zum Beispiel Flugzeug-Cockpits oder Zifferblätter und Zeiger von Uhren zum Leuchten bringen.

Ein innovativer Bau für eine leuchtende Zukunft

Die Produktion von mb-microtec zog bereits vergangenen Herbst in das neue Gebäude, der Rest der Firma folgt per Ende Oktober 2018. Heute Donnerstag, 25. Oktober, wurde der Neubau im Beisein von prominenten Gästen aus Politik und Wirtschaft feierlich eingeweiht. Als illustrer Gastredner amtete alt Bundesrat Adolf Ogi, welcher sich sichtlich beeindruckt zeigte: “In die Zukunft zu investieren, erfordert viel Mut. Diesen hat die mb-microtec mit dem Bau des neuen Firmensitzes und den eigens vorangetriebenen Innovationen unter Beweis gestellt. Auch ihr unermüdlicher Unternehmens- und Pioniergeist ist bemerkenswert. Eine Firma, die Lichtquellen herstellt, die ohne äussere Energiezufuhr jahrzehntelang leuchten, hat wahrlich selbst eine leuchtende Zukunft. Wir können stolz sein, dieses innovative Unternehmen bei uns in der Schweiz und im Kanton Bern zu haben.”

Ein grosser Tag war die Einweihung für Roger Siegenthaler, CEO von mb-microtec: “Wir freuen uns sehr, dieses einzigartige Gebäude endlich der Öffentlichkeit vorzustellen. Gerade weil wir mit Materialien arbeiten, die vielen Leuten vielleicht unbekannt sind, ist uns Transparenz sehr wichtig. Dass wir heute zeigen konnten, wie wir arbeiten und wer die Gesichter hinter mb-microtec sind, ist ein bedeutsamer Schritt für uns.”

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